Linksautonome in Berlin: Anwalt und Hausverwalter verprügelt – Polizisten mit Feuerlöscher besprüht

Von 14. Juli 2020 Aktualisiert: 15. Juli 2020 10:23
In der Rigaer Straße 94, einem von Linksautonomen besetztem Haus, kam es zu einem Angriff auf Personen, die das Haus betreten wollten. Auch die hinzugezogene Polizei wurde angegriffen. Es gab mehrere Verletzte.

In dem von Linksautonomen besetzten Berliner Wohnhaus in der Rigaer Straße 94 eskalierte am Morgen des 13. Juli die Situation. Der Anwalt des Hauseigentümers, der Hausverwalter und zwei Polizisten wurden beim Versuch, das Haus zu betreten, attackiert und verletzt.

Entsprechend den Angaben der Polizei gegenüber der „B.Z.“ wollten zunächst der Anwalt und ein Hausverwalter mit Bauarbeitern in das Haus. Aus Sicht der linksautonomen Bewohner ist die Eigentumsfrage noch nicht geklärt. Sie wollten vermutlich verhindern, dass die Gruppe sich im Haus aufhält und ging gewalttätig gegen sie vor.

Anwalt und Hausverwalter verprügelt – Polizisten mit Feuerlöscher besprüht

Als der Anwalt und Hausverwalter in den Hausflur kamen, wurden sie nach Polizeiangaben von unbekannten vermummten Personen angegriffen.

Hausverwalter und Anwalt gaben gegenüber der Polizei an, sich einen Überblick über die Baumaßnahmen im Gebäude verschafft haben zu wollen. Im Eingangsbereich wurden sie zurückgedrängt und vor dem Gebäude von mehreren Linksautonomen geschlagen sowie getreten.

Ein Tatverdächtiger soll aus der Gruppe heraus einen der beiden Männer mit einem Schlagstock geschlagen haben – nach B.Z.-Angaben auf den Kopf.

Alarmierte Einsatzkräfte der Polizei eilten zum Ort und wurden im Eingangsbereich des Wohnhauses mit Feuerlöschern besprüht und attackiert. Hierbei erlitten zwei Einsatzkräfte Atemwegsreizungen.

Täter zogen sich unerkannt zurück

Anschließend zogen sich die Täter unerkannt in das Haus zurück. Ermittlungen vor Ort konnten nicht klären, in welchen Bereich des Hauses die Tatverdächtigen entkamen. Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr behandelten den Anwalt und den Hausverwalter sowie die Einsatzkräfte vor Ort.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen kamen die beiden Angegriffenen zur Zeugenvernehmung zu einer Polizeidienststelle. Die Ermittlungen zu den Tätern und dem genauen Ablauf der Tat dauern an.

Wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt nun der Staatsschutz der Polizei Berlin. Offenbar wird zunächst geprüft, ob ein Durchsuchungsbeschluss für die umkämpfte Immobilie ergehen soll.

„Sollten aus dem Haus heraus Straftaten begangen werden, ist die Polizei verpflichtet, mögliche Tatverdächtige dingfest zu machen“, so der Polizeisprecher zur „B.Z.“.  Solange die Eigentümerfrage nicht sicher geklärt sei, würde sich die Polizei zurückhalten. Diese kann nur eingreifen, wenn Straftaten begangen werden, erklärt der Sprecher weiter.

Angriff auf eine Polizistin mit einem Laserpointer

Bereits am 9. Juli gab es in der Rigaer Straße 94 eine Hausdurchsuchung. Hintergrund war ein früherer Angriff auf eine Polizistin mit einem Laserpointer sowie gewerbsmäßiger Betrug des Jobcenters. Rund 200 Polizisten waren dazu im Einsatz.

Dabei kam es „zu Würfen von Gegenständen aus dem Hinterhof in den Innenhof auf meine Kollegen und Kolleginnen“, sagte Polizeisprecherin Daniela Dierschke. „Wir verzeichnen das als tätliche Angriffe und werden entsprechende Ermittlungsverfahren gegebenenfalls einleiten.“

Bei der Durchsuchung ging es um die Vollstreckung mehrerer richterlich angeordneter Durchsuchungsbeschlüsse, sagte die Sprecherin weiter. „Es handelt sich einmal um ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, wo hier nach Beweismitteln in der Rigaer Straße 94 in einer Wohnung gesucht werden soll, darüber hinaus gibt es ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung.“

Hier habe der Tatverdächtige widerrechtlich versucht, sich einen Vermögensvorteil zu verschaffen. In Zusammenhang mit diesem Ermittlungskomplex gab es einen weiteren Durchsuchungsort in der Karl-Marx-Allee. „Einige wenige Beweismittel wurden zur Sichtung bereits in die Fahrzeuge getragen“, bestätigte Dierschke.

(Mit Material von Reuters)

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