Menschen knien vor Blumen, um den Opfern tödlicher Schüsse in einem Supermarkt in Buffalo die letzte Ehre zu erweisen.
Menschen knien vor Blumen, um den Opfern tödlicher Schüsse in einem Supermarkt in Buffalo die letzte Ehre zu erweisen.Foto: Matt Rourke/AP/dpa

USA nach Wochenende unter Schock: Biden plant Buffalo-Besuch

Epoch Times17. Mai 2022 Aktualisiert: 17. Mai 2022 8:52
Die USA trauern um zehn Tote, erschossen in einem Supermarkt. Der 18-jährige Beschuldigte soll gezielt Schwarze als Opfer gesucht haben. Präsident Biden will die Angehörigen besuchen.


US-Präsident Joe Biden wird nach den tödlichen Schüssen in Buffalo am Dienstag in die Stadt im Bundesstaat New York reisen. Er wolle dort zusammen mit seiner Frau Jill mit der Gemeinde trauern, teilte das Weiße Haus mit.

Am Samstag hatte ein Schütze mit einem Sturmgewehr in einem Supermarkt das Feuer eröffnet, zehn Menschen erschossen und drei weitere verletzt. Die Ermittler gehen von einem rassistischen Motiv aus – 11 der 13 Opfer waren schwarz. Mehrere US-Medien bezeichneten den Markt auch als wichtigen Treffpunkt für die Bewohner des Viertels.

Täter soll weitere Schüsse geplant haben

Der 18-jährige Beschuldigte wurde noch am Tatort festgenommen. Er sitzt in Untersuchungshaft und soll am Donnerstag wieder vor einem Richter erscheinen. Die Polizei glaubt, dass der Beschuldigte seine Tat fortsetzen wollte. „Wir haben Beweise gefunden, dass er Pläne hatte, seine Tat fortzusetzen, wäre er da rausgekommen“, sagte Polizist Joseph Gramaglia beim Sender CNN. „Er hatte sogar darüber gesprochen, zu einem weiteren Laden zu fahren.“

Der Beschuldigte war laut Polizei im vergangenen Juni wegen möglicher psychischer Probleme bei einem Beratungsgespräch. Zuvor habe er in seiner Klasse eine „generelle Drohung“ ausgesprochen, sagte Ermittler Joseph Gramaglia in Buffalo, einem Ort im Nordwesten des Bundesstaats an der Grenze zu Kanada.

In dem Gespräch habe er aber keine Auffälligkeiten gezeigt, die zu weiteren Einträgen in seiner Akte oder zu einer ausgiebigeren Beobachtung der psychischen Gesundheit des jungen Mannes geführt hätten, hieß es weiter. (dpa/red)



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