Hundefleisch in China.Foto: PAK YIU/AFP/Getty Images

„Tiere werden bei lebendigem Leibe ausgeweidet”: 60.000 Unterschriften gegen Hundefleisch-Festival in China

Epoch Times28. Mai 2019
Französische Tierschützer wollen eine Petition bei der chinesischen Botschaft abgeben, mit der sie gegen den Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch bei einem Festival in China protestieren. 160.000 Menschen unterstützen bereits die Forderung.

Französische Tierschützer wollen am Mittwoch eine Petition bei der chinesischen Botschaft abgeben, mit der sie gegen den Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch bei einem Festival in China protestieren.

Wie am Dienstag bekannt wurde, unterstützen rund 160.000 Menschen die Forderung, darunter zahlreiche Prominente. Parallel zur Übergabe der Unterlagen soll es vor dem Botschaftsgebäude eine Demonstration geben, an der sich Tierschützer und ihre Hunde beteiligen.

Zu den Unterstützern des Protests gehören unter anderem die britische Sängerin Petula Clark sowie die französischen Musiker Michel Sardou und Nicoletta. Gemeinsam appellieren sie an den chinesischen Machthaber Xi Jinping, „keine barbarischen Praktiken zu erlauben“.

Die Petition kam auf Initiative der Tierschutzorganisation Stéphane Lamart zustande. Sie richtet sich gegen ein Festival in der chinesischen Stadt Yulin, bei dem traditionell Hunde- und Katzenfleisch zubereitet wird.

Stéphane Lamart, Gründer der Tierschutzorganisation, wies darauf hin, dass die beim Festival verzehrten Tiere oft einen qualvollen Tod sterben. Damit ihr Fleisch zart bleibe, würden sie oft auf „extrem grausame“ Art und Weise getötet, sagte er:

Die Tiere werden verbrüht, ihnen wird der Bauch aufgeschlitzt, sie werden vergiftet, bei lebendigem Leibe ausgeweidet oder zu Tode geprügelt“, sagte Lamart.

Von allen Hunden, die weltweit pro Jahr verzehrt werden, wird nach Angaben von Tierschützern etwa ein Drittel in China gegessen. Das Festival von Yulin soll in diesem Jahr vom 21. bis 30. Juni stattfinden. Im vergangenen Jahr wurden laut Lamart während des Festivals 10.000 Hunde und 4.000 Katzen getötet. (afp/so)



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