Enten bleiben ihr Leben lang ihrem Partner treu. Ein Entenpärchen - chinesische Malerei von Charlotte Kühnert (Foto: Nils Kühnert)

Die acht Tugenden

Epoch Times9. August 2006 Aktualisiert: 9. August 2006 22:39
Enten bleiben ihr Leben lang ihrem Partner treu. Ein Entenpärchen -  chinesische Malerei von Charlotte Kühnert (Enten bleiben ihr Leben lang ihrem Partner treu. Ein Entenpärchen – chinesische Malerei von Charlotte Kühnert (Foto: Nils Kühnert)

Die acht Tugenden sind die Kriterien, die Konfuzius den Menschen hinterließ, damit sie ihm auf seinem Wege folgen können.

Diese acht Tugenden sind die Ehrerbietung der Kinder gegenüber den Eltern, der Respekt gegenüber den Geschwistern, die Treue, das Einhalten von Versprechen, die Höflichkeit, die Gerechtigkeit, die Aufrichtigkeit und der Mut. Es heißt, wenn bei einem Menschen eine dieser Tugenden fehlt oder wenn er eine dieser Tugenden außer Acht lässt, so kann er nicht als Mensch betrachtet werden, denn er hat die schützenden Geister, die den Menschen umgeben, verloren.

Die erste der acht Tugenden ist der Respekt des Kindes gegenüber seinen Eltern. Manch einer sagt, dies sei die erste der hundert liebenswerten Eigenschaften, und die Liebedienerei sei die erste der hundert verderbten Taten.

Was bedeutet es nun, ein Tier zu sein?

Ein Zicklein kniet nieder, um bei seiner Mutter zu trinken, und ein junger Rabe ernährt die älteren Raben. Das bezeichnet man als kindliche Ehrerbietung. Der Hahn kräht immer im Morgengrauen und eine Wildgans fliegt jeden Frühling nach Norden und jeden Herbst in den Süden. Das nennt man „Die Versprechen einlösen“. Wenn eine Wildgans oder eine Ente ihren Partner verliert, wird sie nie wieder einen neuen Partner suchen, das bezeichnet man als „Treue“. Wenn ein Hirsch eine Wiese mit guten Gräsern findet, wird er die ganze Gruppe zusammenrufen, um mit ihr die Weide zu teilen, und wenn eine Ameise etwas zu Fressen findet, holt sie den ganzen Ameisenhaufen herbei. Das bezeichnet man als „Gerechtigkeit“.

Bitte merkt euch diese vier Beispiele gut, denn sie zeigen, dass ein Tier fähig ist, diese Tugenden zu praktizieren. Wenn ein Mensch absolut keine Tugenden hat, dann freilich muss man ihn für noch geringer als ein Tier erachten. Denn wir haben ja eben erfahren, dass Tiere noch Anstand haben.


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion