Foto: NTDTV

Falun Gong Praktizierende drängten Hu Jintao, 11-jährige Verfolgung zu beenden

Epoch Times4. Februar 2011 Aktualisiert: 4. Februar 2011 14:15

Seit 1999 verfolgt die Kommunistische Partei Chinas systematisch die spirituelle Gruppe Falun Gong. Hu Jintao, der Führer des chinesischen Regimes, war im Januar zum Staatsbesuch in den Vereinigten Staaten. So versammelten sich Falun Gong Praktizierende vor dem Weißen Haus, um auf die Verfolgung aufmerksam zu machen.

[Lisa Tao, Falun Gong Praktizierende]:

„Diese Verfolgung wurde noch nicht beendet, sie ist noch heftiger, grausamer und verdeckter geworden. Deshalb sind wir heute hier, um Hu Jintao zu sagen: Beende es, solange Du kannst.“

Das Falun Dafa Information Center (FDIC) mit Sitz in New York, beobachtet die Verfolgung. Bevor Hu in die Vereinigten Staaten ankam, veröffentlichte das Information Center eine Liste mit Fakten über die Verfolgung. Das Center meint, dass Beamte, die sich mit der chinesischen Delegation treffen, diese kennen sollten.

[Levi Browde, Sprecher Falun Dafa Information Center]:

„Ich denke, es ist für die Menschen wichtig, zu verstehen, was in China passiert. Hunderttausende, wenn nicht über eine Millionen Menschen, werden zu jeder Zeit in Gefängnisse, Arbeitslager oder Strafanstalten gebracht. Es wird eine extreme Gewalt gegenüber Falun Gong ausgeübt. Es ist wichtig daran zu erinnern, dass dies eine sehr hierarchische, von der Kommunistischen Partei geleitete, landesweite Kampagne ist.“

Das Falun Dafa Information Center berichtet, etwa alle drei Tage werde ein neuer Fall gemeldet, wenn ein Falun Gong Praktizierender durch Misshandlung in Polizeigewahrsam starb. Laut Sprecher des Centers, Levi Browde, haben sich die Auswirkungen der Verfolgung über Chinas Grenzen hinaus ausgedehnt.

[Levi Browde, Sprecher Falun Dafa Information Center]:

„Wir erleben Schikanen auf der Strasse, offene Gewalt. Wir hatten auch solche Vorkommnisse, dass einer von uns aus seinem Haus – in einer sehr netten vorstädtischen Wohngegend in Atlanta – herausgezerrt wurde. Er wurde herausgebracht und geschlagen und blutend auf dem Boden liegen gelassen. Das einzige, was sie aus dem Haus mitnahmen, war sein Computer, den er verwendete, um Praktizierenden in China zu helfen, Zugang zum Internet zu haben.“

Am Mittwoch, während die Falun Gong-Praktizierenden vor dem Weißen Haus weiter appellierten, äußerte die Kongressabgeordnete Ileana Ros-Lehtinen ihre Unterstützung im Kongress.

[Ileana Ros-Lehtinen, US-Kongressabgeordnete]:

„Die skrupellose Kampagne der chinesischen Behörden gegen Falun Gong-Praktizierende – eine friedliche Organisation, welche Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Toleranz fördert – dauert unvermindert seit über elf Jahren an. Ich war stolz, Mitinitiantin einer Resolution in dem vorigen Kongress zu sein, welche von beiden Parteien überwältigende Unterstützung erhielt, und sich mit der Verfolgung von Falun Gong befasst.“

NTD News, Washington D.C.

Foto: NTDTV

Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion