Chaos in Hongkong: „Selbst Eliten sind nicht mehr sicher“

Epoch Times11. November 2019 Aktualisiert: 12. November 2019 10:35
Schüsse, Tränengas, ein "durchgeknallter Polizist". Mehrere Videos in den sozialen Medien zeigen die brutale Gewalt, mit der die Polizisten in Hongkong vorgehen.

Tränengaseinsatz während der Mittagspause und ein Polizist, der Demonstranten mit einem Motorrad jagt. In Hongkong herrscht das Chaos.  Aktivist Joshua Wong schreibt dazu auf Twitter:

„Kaum 9 Uhr morgens und auf der anderen Seite der Stadt, in Kwai Fong, überfährt ein durchgeknallter Verkehrspolizist auf dem Motorrad die Demonstranten. Mehrere Verletzungen wurden gemeldet. Schau dir das bis zum Ende an. Das ist sehr beunruhigend.“

Ein weiteres Video zeigt Tränengasattacken. Auf Twitter heißt es dazu:

„Büroangestellte entkamen dem Tränengasangriff der barbarischen Bereitschaftspolizei. Die meisten von ihnen waren zum Mittagessen unterwegs. Würde eine verantwortliche Regierung ein solches Durcheinander zulassen, das in ihrem finanziellen Zentrum der Stadt passiert ist? Selbst die Eliten der Stadt sind nicht mehr sicher.

Bei neuerlichen Protesten in Hongkong hatte ein Polizist zudem einem Demonstranten in den Bauch geschossen. In einer Live-Übertragung auf Facebook war am Montagmorgen (Ortszeit) zu sehen, wie der Beamte seine Waffe zieht und versucht, an einer zuvor von Demonstranten blockierten Straßenkreuzung einen vermummten Mann festzunehmen. Ein anderer Vermummter nähert sich, der Polizist schießt ihm in die Brust.

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Sekunden später gibt der Polizist zwei weitere Schüsse ab und ein weiterer Demonstrant geht zu Boden. Anschließend war zu sehen, wie Beamte die beiden Männer abtransportierten. Das erste Opfer lag in einer Blutlache. Der zweite Mann war bei Bewusstsein und sprach mit den Polizisten. Aus Polizeikreisen wurde der Einsatz von scharfer Munition gegen Demonstranten im Bezirk Sai Wan Ho bestätigt. Eine offizielle Erklärung zu dem Vorfall sei in Vorbereitung.

Seit Monaten gibt es in Hongkong regelmäßig Massenproteste für mehr Demokratie und gegen den wachsenden Einfluss von Festland-China. Ausgelöst worden waren sie zunächst durch ein Gesetzesvorhaben, das erstmals auch Auslieferungen nach Festland-China ermöglicht hätte. Inzwischen fordern die Demonstranten auch die Absetzung der pro-chinesischen Führung in der Finanzmetropole und freie Wahlen.

Die Proteste hatten sich nach dem Tod eines 22-jährigen Studenten am Freitag wieder verstärkt. Der junge Mann war eine Woche zuvor beim gewaltsamen Vorgehen von Polizisten gegen Demonstranten gestürzt.(afp)

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