Katrin Seibold.Foto: Epoch Times

Ehemalige ZDF-Reporterin: „Mein Herz hat sich unglaublich geöffnet“

Epoch Times2. Juni 2022 Aktualisiert: 2. Juni 2022 16:52
Am Abend des 31. Mai verzauberte Shen Yun das Publikum in der Frankfurter Jahrhunderthalle. Die Auftaktveranstaltung der Darbietung aus klassischem chinesischem Tanz und Orchester beschrieben Zuschauer als „extrem beeindruckend", „sensationell" und „wirklich großartig". Bis Freitag gastiert das New Yorker Ensemble in Frankfurt.

Katrin Seibold „hätte nie erwartet, welch beeindruckende Bühnenkunst aus Chinas umfassender und tiefgründiger Kultur hervorgegangen ist“. Nach ihrer Laufbahn im ZDF ist sie unter anderem als Associate Teacher des Universal Healing Tao nach Mantak Chia tätig und beschäftigt sich mit Yoga und Körperarbeit als innerem Weg (Dao). „Es ist wirklich phänomenal, wie sich dies im alten China in einer solchen über Jahrtausende und eigentlich bis zum Anfang der Menschheit reichenden Tiefe ausbreitet.“ Beeindruckend seien für sie auch die Präzision der Künstler und die Ästhetik der Inszenierung.

Shen Yun zeigt die reiche Kultur des einstigen Chinas und traditionelle Werte wie Wahrhaftigkeit und Güte. „Hier widmet sich etwas ganz dem Guten, Wahren und Schönen. Da fängt man dann an, alles, was auf unseren Bühnen aufgeführt wird, noch mal ganz neu zu überdenken und zu betrachten“, sagte Seibold, die lange Zeit für die Redaktion „Kulturzeit“ im Auftrag von ZDF/3sat als Redakteurin und Reporterin tätig war. „Hier wurde vor Augen geführt, wie sehr das der ursprüngliche Sinn von Kultur ist, obwohl das ja eigentlich auf der Hand liegt.“

Frau Seibold hatte einen guten Blick auf die Bühne und auch auf die Gesichter und den Ausdruck der Tänzer.

Diese Aufführung wirkte auf mich unglaublich herzöffnend. Es war fast so, als würde das Herz während der Vorstellung aufbrechen, einfach durch das Zusammenspiel von Farben und Bewegung, Philosophischem und Harmonien.“

Auf die Verfolgung „muss natürlich aufmerksam gemacht werden“

Shen Yun darf nicht in China auftreten. Der Grund dafür wird in der Aufführung thematisiert. „Die Öffentlichkeit muss von all dem Leid erfahren, denn was der Staat hier mit seinen Bürgern macht, ist katastrophal. Das dürfen wir nicht einfach so hinnehmen.“

Dass Shen Yun nicht nur die Schönheit zeigt, sondern auch Moral und die aktuelle Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden darstellt, bezeichnet Seibold als „nachvollziehbar“ unter dem Aspekt, dass „auf die brutale Vorgehensweise der KP Chinas gegen diese spirituelle Praxis aufmerksam gemacht werden muss“.

„Es gibt eine Leidensgeschichte dieser Kultur. Sie wird nicht nur unterdrückt, sondern man hat auch versucht, sie auszurotten. Das ist immer noch im Gange. Und um darauf aufmerksam zu machen, wird diese Ungeheuerlichkeit – umgesetzt in einer Spielszene – in den Kern der Aufführung gesetzt.“

Tradition und Glaube sind existenziell

„Die Offenbarung der Barmherzigkeit“ ist das letzte Stück der Aufführung von Shen Yun und beschreibt den Kampf zwischen Gut und Böse. Schließlich öffnet das Mitgefühl einen Weg zur Erneuerung und Hoffnung. Katrin Seibold findet es „unendlich verzaubernd, diese spirituellen Aspekte in Elementen von Tanz und Musical auf die Bühne gebracht zu sehen“.

Sie sieht Analogien zwischen dem Zugang zur Transzendenz einerseits und den Meridianen und Funktionskreisläufen in der Traditionellen Chinesischen Medizin andererseits. „Ein Körper ohne Blutkreislauf funktioniert nicht. Es ist überall drin, es ist sozusagen wesenhaft, es gibt dem Ganzen nicht nur Sinn, sondern es stiftet diesen überhaupt erst.“

„Wir sehen, wo wir herkommen. Wir sehen, dass wir immer wieder in neue Inkarnationen gehen und dass wir keine Angst haben müssen vor dem Tod.“ Das Leben und sich selbst anzunehmen und das im Alltag umzusetzen, das kann eine große Befreiung sein.

„Ich muss mich wirklich bei den Künstlern bedanken, und zwar für uns alle, für die Menschheitsfamilie, dass das so gezeigt wird.“

„Also ich finde gar keine Worte, so beeindruckt bin ich.“

Ursula Sauer ist „extrem beeindruckt“ von Shen Yun. Das New Yorker Ensemble hat es sich zur Aufgabe gemacht, die traditionelle, göttlich inspirierte Kultur der 5000-jährigen Tradition Chinas auf die Bühne zu bringen und dadurch wiederzubeleben. Diese Botschaft hat Frau Sauer „besonders berührt“.

Weil sie von Wahrhaftigkeit sprechen, von Barmherzigkeit, dass man das Gute im Menschen sieht und das Gute möchte, also das fand ich sagenhaft.“

Die Geschäftsführerin der brainLight GmbH fühlt sich von den spirituellen, göttlichen Inhalten der Shen Yun-Aufführung sehr verbunden und sie glaubt an Reinkarnation und daran, „dass wir einen Auftrag auf der Erde haben“ und dass wir dazu beitragen, „das Gute zu verbreiten“. Für sie bedeutet es, „diese Liebe weiterzugeben und für andere Menschen da zu sein, ein Vorbild zu sein – das finde ich sehr schön“.

Den Gedanken, dass wir Menschen zu unserem Ursprung zurückkehren, zurück in den Schoß Gottes, findet Frau Sauer sehr schön.

Frau Sauer schwärmt: „Und die Künstler, die Darbietungen, die Farben, die Formen, diese Choreografie, also wie das möglich ist, dass so eine große Gruppe so perfekt aufeinander abgestimmt ist!“

Mit einem komplett neuen Bühnenprogramm tourt Shen Yun jedes Jahr quer über den Kontinent und verzaubert das Publikum.

„Also auf jeden Fall bin ich ein Fan und ich bin das erste Mal da.“ Und weil es „wirklich sensationell war“, will Frau Sauer auch im nächsten Jahr mit ihrem Partner „auf jeden Fall dabei sein“, denn der ist genauso begeistert, berichtet sie. „Ich werde es auch weiterempfehlen.“ (bs)

Epoch Times ist Medienpartner von Shen Yun Performing Arts.

Tickets unter: Shen Yun Performing Arts

Shen-Yun-Aufführungen 2022:

31. Mai–3. Juni 2022 Frankfurt am Main, Deutschland

 



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