Janusz und Luiza Reddig.Foto: Epoch Times

Ehemaliger Ballett-Tänzer über Shen Yun: „Ich genieße jede Minute“

Epoch Times24. April 2022 Aktualisiert: 29. April 2022 21:32
Fliegende Feen, anmutige Kämpfer. Die Künstler von Shen Yun touren seit Jahresanfang durch Europa. Bis zum 1. Mai machen sie noch Halt im Theater am Potsdamer Platz in Berlin.

Janusz und Luiza Reddig hatten sich bereits vor zwei Jahren entschieden, die Aufführung von Shen Yun zu besuchen. Dann kam Corona dazwischen. Für die aus Polen kommende Psychiaterin gab es jede Menge zu tun, zumal sie auch für die medizinische Versorgung im Krankenhaus verantwortlich ist.

„Und deshalb freuen wir uns umso mehr, dass wir uns endlich nach zwei Jahren Wartezeit die Vorstellung anschauen können“, sagte Janusz Reddig, nachdem er Shen Yun am 23. April im Theater am Potsdamer Platz in Berlin live erlebt hatte.

15 Jahre hat der Pole früher für die Deutsche Oper Berlin getanzt. Gerade weil er die harte Arbeit der Tänzer kennt, interessierte ihn die Vorstellung umso mehr. „Und ich genieße jede Minute, wenn ich jetzt die jungen Leute auf der Bühne sehe und alles, was sie so zaubern – eine schöne Atmosphäre, wo man wirklich mit einer sehr guten Erinnerung nach Hause geht.“

Ihm gefiel der klassische chinesische Tanz sehr gut und die „enthusiastische“ Darbietung der Künstler. Zudem biete Shen Yun einen Einblick in die chinesische Kultur. Dem stimmte seine Frau zu. Nach der sehr langen Wartezeit – für Künstler und Publikum – war sie glücklich, „endlich die Freiheit zu genießen“ und sich die Show anzusehen.

Alles in allem sei die Aufführung eine „fantastische Vorstellung“ gewesen. Das sei wirklich einmalig. Den Künstlern von Shen Yun wünschte der polnische Kollege viel Erfolg und dass sie weltweit „nur die besten Lorbeeren für sich sammeln“.

300 Jahre an einem Tag

Auch Volker Wilhelm und seine Frau hatten schon seit zwei Jahren auf Shen Yun gewartet. Als der Lockdown kam, entschieden sich die beiden, die Karten nicht zurückzugeben. „Wir haben gedacht, irgendwann haben wir die Möglichkeit, es uns anzuschauen.“

Sie fanden die Show einfach „atemberaubend“. Der Polizeivollzugsbeamte, der in leitender Position arbeitet, war von der Leistung der Tänzer und Tänzerinnen beeindruckt. „Es ist Wahnsinn, was der menschliche Körper abzuverlangen kann“, sagte er. Ganz wunderbar fand er auch die prächtigen Kostüme.

Seine Frau war von der Musik sehr berührt. „Der Tenor war spitze“, betonte sie.

Die Reise durch das alte China voller Tradition und Werte fanden die zwei absolut beeindruckend. Dadurch sei ihnen auch bewusst geworden, was zum Teil schon verloren gegangen ist.

„Für mich waren diese 300 Jahre an einem Tag super“, so der Polizist über die gleichnamige Tanzgeschichte. Das Stück basiert auf dem alten chinesischen Glauben, dass zwei Menschen, die für eine Beziehung vorherbestimmt sind, auf magische Weise zusammengeführt werden. Das Paar erlebt, dass die Vorsehung eine Kraft ist, die sich trotz aller Widrigkeiten und logischen Erklärungen durchsetzt.

„Wir sind froh, dass wir das jetzt sehen konnten!“, so Wilhelm.

„Die Stimme hat wirklich das Herz berührt“

Christina Jürs, Geschäftsführerin eines Familienunternehmens aus Bad Schwartau, besuchte zum ersten Mal mit ihrem Mann Holger die Oper. Das hatten sie einer Shen-Yun-Werbung zu verdanken, die sie in den sozialen Medien entdeckt hatten. „Ich möchte auch mal was mit meiner Frau erleben, wenn wir in Berlin sind und das hatte sich irgendwie gerade aufgedrängt“, schilderte er.

Für ihn war die Opernsängerin „ein Highlight“, mit ihrer kraftvollen hohen Stimme in einer Sprache, die er eigentlich nicht verstand. Aber das störte nicht weiter.  Diese Stimmhöhe und die Intensität so lange zu halten „und das ohne den kleinsten Patzer“, fand er erstaunlich.

Seine Frau pflichtete ihm bei: „Sie war sehr bemerkenswert. Die Stimme hat wirklich das Herz berührt“, so die Unternehmerin. „Und sie hatte eine ganz besondere Ausstrahlung – genauso wie die Pianistin. Die waren ein tolles Duo. […] Das war wirklich Klasse!“

Aber auch die faszinierenden langen Ärmel der Tänzerinnen, die sie immer wieder wegwarfen und auffingen, begeisterten das Paar.

„Grundsätzlich absolut bewundernswert war auch, dass man ein politisches Thema so transportiert“. Das habe die Neugier der beiden erweckt, auf die Geschichte Chinas und seine Kultur. „Das macht Lust auf mehr“. (sua)

Epoch Times ist Medienpartner von Shen Yun Performing Arts.

Tickets unter: Shen Yun Performing Arts.

Shen-Yun-Aufführungen 2022:

20. April–1. Mai 2022 Berlin, Deutschland
28.–30. April 2022 Graz, Österreich
5.–8. Mai 2022 Füssen, Deutschland
10.–12. Mai 2022 Mannheim, Deutschland
31. Mai–3. Juni 2022 Frankfurt am Main, Deutschland

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