Konfuzius lehrte, ein guter Mensch zu sein: Keine Mutmaßungen, Willkür, Sturheit und Arroganz

Von 2. Juli 2018 Aktualisiert: 2. Juli 2018 20:48
Konfuzius lehrte vier Aspekte: Wissen und Lernen, Worte und Verhalten, Loyalität und Vergebung sowie Aufrichtigkeit. Er legte auch vier Verbote fest: keine Mutmaßungen, keine Willkür, keine Sturheit und keine Arroganz. Ein Blick in sein Leben.

In den letzten Jahrhunderten der Zhou Dynastie (1122 – 222 v. Chr.) wuchs mit der Entwicklung der Gesellschaft auch der Egoismus. Die ehrbaren Werte der Vergangenheit und die Tugendhaftigkeit der Herrscher der Xia-, Shang- und frühen Zhou-Dynastie wurden durch persönliche Interessen ersetzt. Die Folge waren schlechte Beziehungen zwischen den Völkern und der Krieg wurde zum Alltag.

Es war in dieser Zeit, als einige große Erleuchtete in China auftraten. Wenn das Dao von Laotse der Weg ist, um zu seinem wahren Selbst zurückzufinden, dann ist die Barmherzigkeit des Konfuzius der moralische Standard für das menschliche Verhalten.

Konfuzius (552-479 v. Chr.) ist in China unter dem Namen Kongzi bekannt. Sein tatsächlicher Name war Kong Qiu. Konfuzius‘ Mutter wurde im Alter von 18 Jahren die Konkubine eines 66 Jahre alten Offiziers. Als Konfuzius drei Jahre alt war, verstarb sein Vater. Obwohl er selbst sehr talentiert war, war er nicht sehr bekannt. Er besuchte Laotse, den er sehr respektierte. Er arbeitete für die Regierung auf unterer Ebene und war für Vieh und die Getreidevorräte zuständig.

Da die Regierung seine Prinzipien nicht annahm, verließ er den Staatsdienst

Im Alter von 51 Jahren wurde er zu einem hohen Beamten befördert. Er trat für das „Prinzip der Barmherzigkeit“ ein und wollte, dass es das Leitmotiv für die Regierung des Landes wird. Leider wurde seine politische Philosophie nicht von seinem Herrscher angenommen.

Konfuzius sah sich daher gezwungen, seine Stellung als Beamter aufzugeben. Er entschied sich, durch das Land zu reisen und seine barmherzigen Ideen zu verbreiten.

Seine politische Philosophie konnte jedoch in dieser instabilen Zeit unter den Adligen keine Aufmerksamkeit erringen. Also begab sich Konfuzius in seine Heimatstadt und gab sich dem Lehren hin.

Er gründete private Schulen und viele meldeten sich bei ihm als Schüler an. Dank seiner Bemühungen wurde seine Lehre in der zivilen Gesellschaft bekannt. Er wird daher als der erste Gelehrte und großer Lehrer in der chinesischen Geschichte betrachtet.

Vier Verbote: Keine Mutmaßungen, keine Willkür, keine Sturheit und keine Arroganz

Die vier Aspekte seiner Lehre beinhalten Wissen und Lernen, Worte und Verhalten, Loyalität und Vergebung sowie Aufrichtigkeit. Er legte auch vier Verbote fest: keine Mutmaßungen, keine Willkür, keine Sturheit und keine Arroganz.

Er sprach selten über private Belange und wenn sie zur Sprache kamen, lenkte er das Gespräch auf das Schicksal, die Barmherzigkeit und Werte. Er gab seinen Schülern geistige Hilfestellung, wenn sie für ihre widrigen Umstände und Schwierigkeiten keine Lösung finden konnten.

Konfuzius hat viel für das Lehren selbst getan. Er war der erste, der das alltägliche Leben der Menschen in die Ausbildung mit einbezog. Er hatte mehr als 3.000 Schüler, von reicher bis zu armer Herkunft. Diejenigen, die wirklich zum Lernen gekommen waren, wurden alle als Schüler akzeptiert und erhielten alle die gleiche Ausbildung.

Er lehrte, ein guter Mensch zu sein

Er brachte seinen Schülern bei, wie man ein guter Mensch sein kann und hielt sich selbst stets an seine eigene Lehre. Seine Schüler und die folgenden Generationen waren tief von seiner Aufrichtigkeit, Freundlichkeit, Menschlichkeit, Höflichkeit, Loyalität zu seinem Land und seiner Sorge um seine Mitmenschen berührt.

Die berühmtesten Schriften von Konfuzius sind „Die Gespräche des Konfuzius“, auch als „Lunyu“ bekannt. Man erinnert sich an ihn als „Der große Weise und Lehrer“ und seine Lehren haben bis heute Einfluss auf die chinesische Bevölkerung.

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