Foto: Christine Gäckler/The Epoch Times

„Es ist wirklich gewaltig, man muss sich das noch einmal anschauen“

Von und 22. April 2011 Aktualisiert: 22. April 2011 12:40

LUDWIGSBURG – Die Besonderheit des Shen Yun-Orchesters begeisterte eine ganze Musikerfamilie, die sich am 21. April 2011 im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg die Aufführung des Künstler-Ensembles aus New York ansah.

Mit einem Lächeln im Gesicht berichtet uns Kaspar-Laurenz Märtig, Solo-Trompeter der NDR Radiophilharmonie, dass es ihnen diesmal noch besser gefallen hätte. Bereits gestern waren er, seine Frau und sein Bruder im Forum am Schlosspark, um sich Shen Yun anzusehen.

Auf die Frage, was bei der heutigen Aufführung besser gewesen sei, sagte der Orchestermusiker: „Vom Orchester her. Also wir fanden es insgesamt besser, aber das liegt wahrscheinlich daran,  weil wir das zweite Mal da waren. Wir hatten von vornherein vor, zweimal zu kommen, weil wir gehört haben, dass es eben sehr interessant ist, und wir gesehen haben, dass es in Deutschland das letzte Mal ist, in diesem Jahr.“

Den Tanz beschrieb Märting als „sehr farbenprächtig und wir fanden es hochinteressant, sehr akrobatisch und es ist wirklich ein unglaublich hohes Niveau. Wir fanden es wirklich spektakulär und beeindruckend.“

Besonders gefallen hat dem Profimusiker das Stück „Die Damen des Tang Palastes“, das die anmutige Würde der Frauen am Hofe der Tang-Dynastie zeigt.

Sein Bruder Wolfram-Maria Märtig ist derzeit Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Opernhaus Essen.

Der vielfach ausgezeichnete Solo-Hornist und Pianist sagte über die besondere Zusammensetzung des Shen Yun-Orchester aus chinesischen und westlichen Instrumenten: „Für uns natürlich sehr ungewöhnlich die Mischung, oder sehr unbekannt, ich fand das sehr interessant zu hören und das mischt sich auch gut, also die Instrumente. Wir kommen jetzt natürlich von der klassischen westlichen Musik und insofern ist das für uns auf jeden Fall Neuland. Also gerade die virtuosen Stellen waren gut zusammen, die waren sehr sauber auch von den Streichern und da war ja einiges was eigentlich nicht so einfach war, es war gut gespielt.“

Weiter meinte er, dass er heute mehr auf den Inhalt achten konnte und somit mehr auf der Bühne verstanden habe: „Also die Handlung, es ist mir gestern nicht so aufgefallen, was sich auch an Geschichte so darstellt – Quintessenzen. Ich habe gestern versucht das Ganze zu sehen und heute habe ich mehr Details wahrgenommen, mehr von der Geschichte verstanden.“

Besonderes Lob für das Orchester hatte auch die Frau von Kaspar-Laurenz Märtig, insbesondere für die Violinen: „Ich fand die Geigen wirklich sehr sehr gut. Sie haben sehr gut zusammen gespielt, sehr sauber gespielt.“

Die Show, so meint sie, wird ihr in Erinnerung bleiben: „Das kommt ja dann auch nach und nach wieder nach ein paar Tagen, das ist alles unglaublich grandios – ich finde man sollte definitiv etwas davon lernen, dass man heute Abend hier war. Jetzt erinnert man sich nicht an alles, weil es so viel gewesen ist, aber es ist alles da“.

Abschließend sagte die Absolventin der Universität Nürnberg: „Es betrifft nicht nur China … es betrifft die ganze Welt.“

„Ich habe geweint“

Ihre Mutter war mit dabei und sah die Aufführung heute zum ersten Mal. Sie erzählte, wie berührt sie war: „Also was bei mir am besten in Erinnerung geblieben ist, sind die beiden letzten Themen also Mutter und Sohn [das Stück „Ohne Reue“] und das mit der Blume im eiskalten Winter [„Pflaumenblüte“]. Ich bin heute zum ersten Mal hier und ich muss sagen, es ist wirklich gewaltig, man muss sich das noch einmal anschauen und noch mal. Es klingt zwar etwas kitschig, aber es ist symbolisch richtig, zu erkennen, dass das Gute siegen wird. Das hat mich so sehr berührt, dass ich geweint habe. Und so war mein ganzes Leben, so wird es auch sein. So muss es sein.“

Das Bühnenstück „Ohne Reue“ spielt im zeitgenössischen China, in dem ein Mann die Übungspraxis Falun Dafa lernt und verhaftet wird. Als er sogar getötet wird, bleibt seine Mutter trauernd zurück, bis sich der Himmel öffnet und göttliche Wesen erscheinen.

„Dieses Wunder ist passiert, dieses Recht, diese Liebe, diese Güte hat gesiegt. Der Himmel tat sich auf und da kommt der Sohn, das kann man mit ganz einfachen Worten nicht sagen, aber so muss man das verstehen. So sehe ich das.“

Reporter Si Yuping

 

Die Epoch Times Deutschland freut sich, als Medienpartner von Shen Yun Performing Arts World Tour 2011 ihren Leserinnen und Lesern einen exklusiven Einblick in ein einzigartiges Kulturereignis bieten zu können.

www.shenyunperformingarts.org

DEUTSCHLAND

Ludwigsburg (Stuttgart) im April
Mi, 20.04.2011 – 20:00 Uhr
Do, 21.04.2011 – 20:00 Uhr

Ort: Forum am Schlosspark – Ludwigsburg

ÖSTERREICH

Wien im Mai

So 01.05. 11, 18:00 Uhr
Mo 02. 05. 11, 19:30 Uhr
Di 03. 05. 11, 19:30 Uhr
Mi 04. 05. 11, 19:30 Uhr

Ort: Wiener Stadthalle, Halle F
Vogelweidplatz 14
A-1150 Wien
Telefonbuchung: +43 (1) 7999979
Onlinebuchung:
www.stadthalle.com
www.oeticket.com

EUROPA:

11. Stockholm, Schweden 24. – 27. April

12. Wien, Österreich 1. – 4. Mai

Foto: Christine Gäckler/The Epoch Times

 



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion