Inflation im Euroraum steigt auf 2,9 Prozent

Lebensmittel treibt die Inflation: die jährliche Inflation ist im Euroraum im Dezember erneut gestiegen. Energie wurde hingegen preiswerter.
Die Höhe des Bürgergelds basiert auf der Basis eines sogenannten regelbedarfsrelevanten Preisindex.
Die Kategorie „Lebensmittel, Alkohol und Tabak“ hat laut Eurostat die höchste jährliche Inflationsrate (6,1 Prozent).Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa
Epoch Times5. Januar 2024

Die jährliche Inflation im Euroraum ist im Dezember 2023 gestiegen. Sie wird auf 2,9 Prozent geschätzt, gegenüber 2,4 Prozent im November, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Freitag mit. Gegenüber dem Vormonat erhöhten sich die Preise um 0,2 Prozent.

Die als „Kerninflation“ bezeichnete Teuerung, also der Preisanstieg ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak, sank im Jahresvergleich auf 3,4 Prozent, nach 3,6 Prozent im Vormonat.

Die Kategorie „Lebensmittel, Alkohol und Tabak“ wird laut Eurostat die höchste jährliche Rate aufweisen (6,1 Prozent, gegenüber 6,9 Prozent im Oktober), gefolgt von „Dienstleistungen“ (4,0 Prozent, unverändert gegenüber November), „Industriegütern ohne Energie“ (2,5 Prozent, gegenüber 2,9 Prozent im November) und „Energie“ (-6,7 Prozent, gegenüber -11,5 Prozent im November).

Die höchste Inflationsrate misst Eurostat in der Slowakei mit 6,6 Prozent. In Belgien und Italien liegt sie laut Eurostat unterdessen nur bei 0,5 Prozent.

Für Deutschland berechnet Eurostat die Inflationsrate mit 3,8 Prozent, wobei eine andere Methode verwendet wird als vom Statistischen Bundesamt, welches am Donnerstag eine Teuerungsrate von 3,7 Prozent gemeldet hatte. (dts/red)



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