Verlängerung der Sonderausstellung zur Jahrhunderthochzeit in Dresden

Epoch Times22. September 2019 Aktualisiert: 20. September 2019 11:37
Ihre Hochzeit war definitiv groß: Die "Jahrhunderthochzeit" von Friedrich August I. und Maria Josepha soll doppelt so viel gekostet haben wie der Bau des Dresdner Zwingers. Dank des außergewöhnlichen Interesses öffnet die Sonderausstellung auf Schloss Hubertusburg noch bis Anfang November ihre Tore.

Weit mehr als 30.000 Besucher entdeckten seit April dieses Jahres meisterhafte Rokoko-Kunstwerke, erlebten multimedial eine rauschende Jahrhunderthochzeit und bestaunten die spannungsreiche Geschichte im größten Rokoko-Schloss Sachsens.

„Wir sind begeistert, dass die erste gemeinsame Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und des Schlösserland Sachsen auf so großes Interesse stößt. Es ist uns daher eine besondere Freude, dass wir die Möglichkeit der Ausstellungsverlängerung erhalten haben und so noch mehr Gästen dieses spannende Erlebnis alter Pracht und bewegender Geschichte bieten können“, so Claudia Brink, Projektleiterin an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Noch bis zum 3. November können Besucher „das verlorene sächsische Rokoko“ wiederentdecken.

Programm für klein und groß

Ein umfassendes Begleitprogramm richtet sich an interessiertes Publikum, Schulklassen und Familien mit Kindern. Den Besuchern werden verschiedene Themenführungen oder Führungen durch den Kurator Stefano Rinaldi am 2., 11. und 18. Oktober 2019 angeboten. Außerdem erhält das Publikum einen Einblick in weit über 100 herausragende Kunstwerke und Kostbarkeiten des sächsischen Rokokos.

Vom 14. bis 25. Oktober 2019 lädt zudem das Ferienprogramm vor allem junge Gäste ein. Hier haben sie die Möglichkeit das rauschende Hochzeitsfest, große Kunst, bemerkenswerte Geschichte und einen ganz besonderen Hund zu entdecken.

Die Ausstellung unter dem Titel „Friedrich August und Maria Josepha“ ist eine Zeitreise, beginnend 1719 mit der Hochzeit des Brautpaares.

Einblick in die Jahrhunderthochzeit

Die SKD laden im ersten Ausstellungsteil ein, „Das verlorene sächsische Rokoko“ wiederzuentdecken. Die Räume in der ehemaligen Beletage des Schlosses versetzen den Betrachter mit herausragenden Kunstwerken und Zeitdokumenten des sächsischen Rokoko mitten in den höfischen Alltag des Ehepaares.

Prächtiges Silber und Porzellan sowie eine aufwändig bemalte königliche Sänfte erlauben Einblicke in die Repräsentationskultur des sächsischen Hofes. Musikinstrumente und Kostümentwürfe lassen außerdem die auf Schloss Hubertusburg florierende Opernkultur wiederaufleben. Weiterhin erinnern kostbare Hirschfänger und Prunkgewehre an die am Hof leidenschaftlich praktizierte Parforcejagd. Anschließend wird das Königspaar und ihre kinderreiche wird in einem eigens zusammengeführten Gemäldezyklus vorgestellt.

Zudem erweckt das Schlösserland Sachsen in erstmals zugänglichen Schlossbereichen das rauschende Hochzeitsfest zum Leben. Mit Hilfe moderner und unterhaltsamer Präsentations- und Vermittlungsmethoden beginnen die historischen Räume, ihre Geschichte und die Geschichte der Jahrhunderthochzeit von 1719 zu erzählen. (SKD/ts)

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