Die Spaßgesellschaft muss weiter denken

Von 7. Februar 2007 Aktualisiert: 7. Februar 2007 11:20

Was kann denn ich tun, fragt der deutsche Bürger angesichts schmelzender Gletscher, steigender Temperaturen, und politischem Gezerre. Wird das Leben noch schön sein? Wird es noch Spaß machen?

Wer kann denn etwas tun, darf man auch fragen angesichts finanzieller Interessen, die ein globales Spiel treiben, das in die sogenannten Billiglohnländer China und Indien die Arbeitsplätze verlagert. Dort kann man so schön ohne Umweltauflagen und ohne Gewerkschaften billig produzieren mit einem Scheinwachstum. Der Gewinn aus dem Wachstum ist schon jetzt kleiner als die Umweltschäden, wenn sie denn mit Geld überhaupt noch zu beseitigen wären. In China wird ebenso wie in Indien die Luft verpestet, die um die Welt zieht, in diesen Ländern wird der CO2-Ausstoß in wenigen Jahren den der USA übertreffen und ist durch keine Auflagen gebremst. Und die USA produzieren schon etwa ein Viertel des weltweiten Treibhausgases.

Wer kann etwas tun, darf man auch fragen, wenn niemand den US-Bürgern und jedem von uns reinen Wein einschenkt. Zwar ertrinken jetzt die Kinder in Bergen von Plastikpuppen und Handymüll aus Billiglohnländern und scheinen glücklich dabei zu sein, aber unsere Enkel werden vielleicht in realen Wasserfluten ertrinken oder zumindest davor auf der Flucht sein , oder sie verdursten am gleichzeitigen Trinkwassermangel.

Und natürlich darf man wieder zu der gleichzeitigen Frage zurückkehren, was kann ich tun, um mit Phantasie und Sparsamkeit, mit einer Überprüfung der Umweltschäden, die ich anrichte, zu beginnen und etwas zu ändern.

Vorschläge dafür gibt es genug, Sparsamkeit kann Spaß machen, Luxus sollte kein „Standesmerkmal“ mehr sein. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, wie ein gutes Leben unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit uns selbst und unseren Enkeln eine lebenswerte und liebenswerte Zukunft ermöglicht. Auf die Plätze – fertig – …

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