Der Schauspieler Thomas Fritsch (2008).Foto: picture alliance / dpa/dpa

Schauspieler und Synchronsprecher Thomas Fritsch im Alter von 77 Jahren gestorben

Epoch Times21. April 2021 Aktualisiert: 21. April 2021 16:35
Der durch viele Film- und Fernsehrollen sowie als Synchronsprecher bekannt gewordene Schauspieler Thomas Fritsch ist tot. Fritsch sei am Mittwoch im Alter von 77 Jahren friedlich eingeschlafen, berichtete die Illustrierte "Bunte" unter Berufung auf dessen Schauspielkollegin und Vertraute Anja Hauptmann. Fritsch lebte demnach zuletzt in einer Senioreneinrichtung.

Fritsch stieg in den 60er Jahren zu einem der bekanntesten deutschen Schauspieler auf. Er feierte 1962 in „Das schwarz-weiß-rote Himmelbett“ einen ersten großen Kinoerfolg, dem Rollen in „Der letzte Ritt nach Santa Cruz“ oder „Onkel Toms Hütte“ und „Drei Männer im Schnee“ folgten.

Später verlegte sich Fritsch immer stärker auf Fernsehrollen, dazu zählten die ZDF-Serien „Drei sind einer zuviel“ und „Rivalen der Rennbahn“ sowie mehrere Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen.

Einen Namen machte sich der Sohn des Ufa-Stars Willy Fritsch als Synchronsprecher und Sprecher in Hörspielen. So gab er Jeremy Irons („Der König der Löwen“) oder Russell Crowe („Gladiator“) in mehreren Filmen die deutsche Stimme und sprach in „Ice Age“ den Säbelzahntiger Diego.

In der millionenfach verkauften Hörspielserie „Die drei ???“ war Fritsch 15 Jahre lang bis 2017 der Erzähler. 2004 kamen zum 25-jährigen Bestehen der Reihe über zwölftausend Fans zu einer Liveaufführung, an der Fritsch beteiligt war.

Der auch als „König der Synchronsprecher“ bezeichnete Fritsch sprach als letzten Film den Erzähler in dem 2018 erschienenen Kinderfilm „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“.

Der Comedian Oliver Kalkofe, der mit Fritsch in seiner Edgar-Wallace-Parodie „Der Wixxer“ arbeitete, schrieb über den Verstorbenen, er sei „einer der liebevollsten, freundlichsten und wundervollsten Menschen, die ich jemals kennenlernen durfte“. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion