Neue „Miss Germany“ ist die Polizistin Nadine Berneis

Epoch Times24. Februar 2019 Aktualisiert: 24. Februar 2019 10:33
Die neue "Miss Germany" heißt Nadine Berneis. Die Polizeibeamtin aus Baden-Württemberg kann sich gegen 15 Konkurrentinnen aus der ganzen Republik behaupten. Und macht als Ermittlerin nun ein Jahr Pause.

Die Polizeibeamtin Nadine Berneis aus Stuttgart ist die neue „Miss Germany“. Die 28-Jährige setzte sich bei der Wahl in der Nacht zum Sonntag im Europa-Park in Rust bei Freiburg gegen 15 Konkurrentinnen im Alter von 19 Jahren bis 28 Jahren durch.

„Es geht ein Traum für mich in Erfüllung“, sagte sie dpa nach der Wahl. Sie werde sich als Polizistin für ein Jahr beurlauben lassen und sich in dieser Zeit auf die Tätigkeit als Schönheitskönigin konzentrieren. Dies habe sie bereits geklärt.

Berneis arbeitet in der Stuttgarter Innenstadt in einem Polizeirevier

Berneis, die in einem Polizeirevier in der Stuttgarter Innenstadt als Ermittlerin im Bereich Internetkriminalität arbeitet, war die älteste Teilnehmerin des diesjährigen Wettbewerbs. Die junge Frau mit blonden Haaren und blauen Augen erhielt für ihren Sieg neben der Krone unter anderem ein Auto für ein Jahr, ein Bett, Kleider sowie Reisen.

Sie war im vergangenen Oktober „Miss Baden-Württemberg“ geworden und hatte sich so für die bundesweite Wahl qualifiziert. Ihre Amtszeit als „Miss Germany“ beträgt ein Jahr.

Die 16 „Miss Germany“-Finalistinnen präsentierten sich bei der Wahl einer Jury im Abendkleid und in Freizeitmode. Vize-Königin wurde die Studentin Pricilla Klein (23) aus Hamburg, Drittplatzierte die 22 Jahre alte Studentin Anastasia Aksak aus Leipzig in Sachsen.

„Miss Germany“ ist laut dem Veranstalter der älteste und bedeutendste Schönheitswettbewerb in Deutschland, es gibt ihn seit 1927. Gewählt wird jährlich. Mit Berneis bleibt die Siegerkrone in Stuttgart.

Vor einem Jahr wurde die ebenfalls in Stuttgart lebende Studentin Anahita Rehbein (24) „Miss Germany“. Mit der Wahl der Nachfolgerin endete Rehbeins Amtszeit, sie musste Titel und Siegerkrone nun weitergeben. (dpa)

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