Die Meere – Übersetzung von Wilhelm Müller

Von 30. November 2018 Aktualisiert: 30. November 2018 23:22
Aus der Reihe Epoch Times Poesie - Gedichte und Poesie für Liebhaber

Die Meere

Alle Winde schlafen
auf dem Spiegel der Flut;
kühle Schatten des Abends
decken die Müden zu

Luna hängt sich Schleier
über ihr Gesicht,
schwebt in dämmernden Träumen
über die Wasser hin

Alles, alles stille
auf dem weiten Meer!
Nur mein Herz will nimmer
mit zu Ruhe gehn

In der Liebe Fluten
treibt es her und hin,
wo die Stürme nicht ruhen
bis der Nachen sinkt.

Wilhelm Müller, Übesetzung  (1794 – 1827)

Johannes Brahms (1833-1897)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN
Schlagworte
Themen
Newsticker