Wie liegt die Welt – Von Wilhelm Busch

Von 21. Februar 2020 Aktualisiert: 21. Februar 2020 22:52
Aus der Reihe Epoch Times Poesie - Gedichte und Poesie für Liebhaber

Wie liegt die Welt

Wie liegt die Welt so frisch und tauig
vor mir im Morgensonnenschein.
Entzückt vom hohen Hügel schau ich
ins grüne Tal hinein.

Mit allen Kreaturen bin ich
in schönster Seelenharmonie.
Wir sind verwandt, ich fühl es innig,
und eben darum lieb ich sie.

Und wird auch mal der Himmel grauer;
wer voll Vertrau’n die Welt besieht,
den freut es, wenn ein Regenschauer
mit Sturm und Blitz vorüberzieht.

Wilhelm Busch   (1832 – 1908)

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