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Rick und Dick Hoyt beim Boston Marathon 2008.Foto: Elsa/Getty Images

Team Hoyt – Die Liebe eines Vaters ist unendlich

Epoch Times17. Juli 2015
Als ob ein Marathon noch nicht schwierig genug wäre... Team Hoyt besteht aus zwei Personen, von denen eine jedoch nicht laufen kann. Aber das Team nimmt sogar bei Ironman-Wettkämpfen teil!

Rick Hoyt wurde 1962 geboren, doch bei der Geburt wickelte sich die Nabelschnur um den Hals des kleinen Rick und drückte während des Geburtsprozesses die Sauerstoffzufuhr ab. Als die Ärzte das bemerkten, war es schon zu spät. Das Gehirn des kleinen Babys war durch den Sauerstoffmangel unumkehrbar geschädigt worden.

Die Ärzte sagten voraus, dass Rick nie gehen, oder sprechen können würde. Es wäre wohl das Beste, wenn seine Eltern ihn in eine Behinderteninstitution abgeben.

Ricks Eltern entschieden sich dagegen!. Sie wollten ihren Sohn wie ein ganz gewöhnliches Kind aufziehen und nahmen ihn mit nach Hause. Schon bald bemerken sie den starken Ausdruck in seinen Augen und dass er ihnen mit seinem Blick folgte. So verstanden sie, dass der Geist ihres Sohnes intakt ist. Sie brachten ihm das Alphabet bei und verschiedene leichte Wörter.

Entgegen der Prophezeihung der Ärzte: Rick lernt „sprechen“

Als Rick 10 Jahre alt war, bekam er einen für ihn speziell angefertigten Computer, der über einen Bildschirm jeden Buchstaben des Alphabets beleuchtet. Rick konnte nun mit einer einfachen Kopfbewegung auf einen Sensor mit seiner Familie kommunizieren und Sätze schreiben.

Im Alter von 15 Jahren bat Rick seinen Vater Dick, mit ihm gemeinsam an einem 5-Kilometer-Benefiz Lauf für einen verletzten Sportler teilzunehmen. Sein Vater Dick war damals 40 Jahre alt und hatte noch nie zuvor an einem Rennen teilgenommen.

„Frei wie ein Vogel“ über die Ziellinie

Ricks Vater stimmte zu, ihn in seinem Rollstuhl beim Rennen zu schieben und sie kamen erfolgreich als Vorletzte ins Ziel. An diesem Abend sagte Rick zu seinem Vater, dass er sich frei wie ein Vogel gefühlt habe. Dann fügte er hinzu: „Papa, wenn ich laufe, fühlt es sich so an, als ob ich nicht behindert wäre.“


Rick und Dick Hoyt auf einem speziellen Fahrrad.

Mit einem Schild „Free Bird“ auf der Rückseite von Ricks Rollstuhl beginnt so eine unglaubliche Geschichte von Vaterliebe, Ausdauer und Glauben, dass man gemeinsam alles schaffen kann. Dick hat in den Letzten mehr als 30 Jahren, seinen Sohn im Rollstuhl bei mehr als 1.000 Wettkämpfen über die Zielgerade geschoben.

Das Team Hoyt hat zusammen Rennen, Marathons, Duathlons, Triathlons und 6 Ironmanwettbewerbe bestritten. Weltweit haben sie durch ihre Kraft und unerschütterlichen Glauben sehr vielen Menschen Mut gemacht.

Der letzte Marathon, bei dem Dick, heute 80 Jahre alt, den Rollstuhl seines Sohnes vor sich hergeschoben hat, war der 2014 Boston Marathon. In Zukunft werden sie weiterhin gemeinsam an kürzeren Rennen teilnehmen wobei Dicks Teamkollegen abwechselnd Ricks Rollstuhl schieben. (ts)

Mehr über die unglaubliche Geschichte von Team Hoyt im Video!

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