Medizinisches Personal bereitet die Spritzen mit dem Impfstoff von Pfizer/BioNTech vor. Symbolbild.Foto: Jens Schlueter/Getty Images

Neuer Omikron-Verdachtsfall in NRW – Biontech arbeitet an Impfstoff-Anpassung

Epoch Times29. November 2021 Aktualisiert: 29. November 2021 14:46
In Nordrhein-Westfalen taucht ein weiterer Verdachtsfall der neuen Omikron-Variante des Coronavirus auf. Die betroffene Person sei vollständig geimpft. Biontech arbeitet derweil an der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs.

Im nordrhein-westfälischen Kreis Kleve ist ein weiterer Verdachtsfall der neuen Omikron-Variante des Coronavirus aufgetreten. Betroffen ist nach Angaben des Kreises vom Montag eine „vollständig immunisierte Person“, die in der vergangenen Woche gemeinsam mit ihrem Partner aus der südafrikanischen Stadt Johannesburg nach Frankfurt am Main reiste. Einen Tag nach der Ankunft in Deutschland sei ein PCR-Test bei einem der Reiserückkehrer positiv ausgefallen.

Das Ergebnis der sogenannten Sequenzierung, um den Verdacht auf die neue Omikron-Variante zu klären, werde für die kommenden Tage erwartet. Der ebenfalls vollständig geimpfte Partner befindet sich nach Angaben des Kreises in Quarantäne und sei im ersten Schnelltest negativ gewesen. Das Ergebnis seines PCR-Tests stehe noch aus. Zuvor hatten Düsseldorf und Essen bereits erste Omikron-Verdachtsfälle gemeldet.

„Kein Grund zur Panik“

Nach Angaben südafrikanischer Ärzte waren die bei Omikron-Infizierten beobachteten Symptome bisher relativ mild. Allerdings waren die meisten Untersuchten in dem Land mit einer vergleichsweisen jungen Bevölkerung unter 40 Jahre alt.

Der Epidemiologe Karim sagte, selbst wenn die Omikron-Variante klinisch nicht gefährlicher sein sollte, werde es wegen der höheren Übertragbarkeit zu einem Anstieg der Infektionsfälle in Südafrika kommen. Nach Einschätzung des südafrikanischen Gesundheitsministers Joe Phaahla besteht trotzdem „kein Grund zur Panik“. „Wir waren schon einmal hier“, sagte er mit Blick auf die Infektionswelle durch die Beta-Variante, die im vergangenen Dezember in Südafrika festgestellt worden war.

Biontech arbeitet an Impfstoff-Anpassung

Unterdessen arbeitet der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech neben laufenden Labortests zur Untersuchung der neuen Corona-Variante Omikron auch an der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs.

„Um keine Zeit zu verlieren, gehen wir diese beiden Aufgaben parallel an, bis die Daten vorliegen und wir mehr Informationen darüber haben, ob der Impfstoff angepasst werden sollte oder nicht“, teilte eine Biontech-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mit.

Die beiden Arbeitsgänge überschneiden sich den Aufgaben zufolge teilweise. Als Beispiel wurde der Bauplan des Spike-Proteins für die Labortests mit dem Pseudovirus genannt, mit dem die Experimente durchgeführt werden.

In den Labortests werden dabei Sera von Geimpften mit dem Spike-Protein der Variante konfrontiert. „Die Sera enthalten die Antikörper, die wir nach der Impfung haben“, erklärte die Biontech-Sprecherin. Es werde dann darauf geschaut, wie gut sie das neue Spike-Protein neutralisieren, also unschädlich machen.

Biontech hatte am Freitag erklärt, dass sich die neue Variante deutlich von bisher beobachteten Varianten unterscheide, da sie zusätzliche Mutationen am Spike-Protein habe. Die Daten aus nun laufenden Labortests gäben demnächst Aufschluss, ob eine Anpassung des Impfstoffs erforderlich werde, wenn sich diese Variante international verbreite. Das Unternehmen rechnete spätestens bis Ende nächster Woche mit Erkenntnissen. (afp/dpa/dl)



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