Seit 20 Jahren schmerzfrei: Schwerer Bandscheibenvorfall bei Star-Schwimmerin geheilt

Sie war nicht mal 30, wurde jedoch regelmäßig von höllischen Rückenschmerzen gequält. Als sie eines Tages wieder völlig verzweifelt im Bett lag, kam für Huang Xiaomin plötzlich die ersehnte Hoffnung.
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Huang Xiaomin gewann während ihrer Schwimmkarriere zahlreiche Medaillen. Das intensive Training dazu forderte allerdings seinen Tribut.Foto: The Epoch Times
Von 12. Februar 2024

„Die Schmerzen waren entsetzlich und unerträglich, wirklich eine höllische Erfahrung. Zwei bis drei Wochen lang war ich ans Bett gefesselt, starrte mit leerem Blick an die Decke und war unfähig, mich um mich selbst zu kümmern. Nach über einem Jahr Behandlung, die keine Linderung brachte, war ich völlig verzweifelt.“

Das erzählte Huang Xiaomin, eine ehemalige chinesische Nationalschwimmerin in einem Interview mit Epoch Times. Doch völlig unerwartet kam der Hoffnungsschimmer, der die ersehnte Heilung brachte.

Huang war in den 1980er-Jahren ein Star in der Schwimmszene weltweit. Im Laufe ihrer jahrzehntelangen sportlichen Karriere gewann sie zahlreiche Medaillen, darunter eine Silbermedaille über 200 Meter Brust bei den Olympischen Spielen, elf Goldmedaillen bei Schwimmweltmeisterschaften und drei Goldmedaillen bei den Asienspielen. Dafür erhielt sie den Spitznamen „Königin des Brustschwimmens“.

Eine Odyssee voller Entbehrungen und Schmerzen

Hinter dem ruhmreichen Glanz verbirgt sich allerdings eine Geschichte voller Entbehrungen und ein hoher Preis, den sie für ihre Bemühungen zahlen musste.

Im Alter von zwölf Jahren wurde Huang für die chinesische Schwimmnationalmannschaft ausgewählt. Sie verschrieb sich einer Karriere als Profisportlerin und absolvierte ein intensives, systematisches Training. Sie verbrachte sieben bis acht Stunden pro Tag im Wasser und schwamm mindestens 15.000 Meter täglich.

Muskel- und Gelenkverletzungen waren bei ihr an der Tagesordnung. Um die Schmerzen zu lindern, nahm sie häufig Medikamente. Außerdem forderte ihr Trainer sie auf, experimentelle leistungssteigernde Mittel zu nehmen. Dies führte zu Nebenwirkungen wie unregelmäßige Periode und Muskelversteifungen, die sich negativ auf ihre Leistung auswirkten. Sie musste die Mittel deshalb absetzen.

Im Alter von 24 Jahren schied Huang aus der Nationalmannschaft aus. Mit 25 Jahren begann sie, verschiedene Symptome wie häufige Rückenschmerzen, zeitweise leichtes Fieber, Herzklopfen und Kurzatmigkeit zu verspüren. Mit 26 verschlimmerten sich ihre Symptome allmählich, vor allem die Rückenschmerzen. Sie bekam einen Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule. 

Während der Rückenschmerzen, die sie schubartig überfielen, konnte sie nur im Bett liegen, begleitet von einem Taubheitsgefühl unterhalb des rechten Knies. Keine Behandlung zeigte Wirkung.

Im Winter 1997, im Alter von 27 Jahren, erlitt Huang einen weiteren schweren Bandscheibenvorfall im Lendenbereich. Als sie mit blassem Teint und dunklen Augenringen im Bett lag, war sie am Rande der Verzweiflung. 

Die Weisheit einer Nachbarin

Während dieser Zeit kam eine Nachbarin zu Besuch. Sie ermutigte Huang, Falun Gong zu praktizieren, und sagte: „Nur Falun Gong kann dich retten. Probiere es einfach aus.“

Falun Gong, auch Falun Dafa genannt, ist eine Qigong-Praxis, die 1992 von Li Hongzhi in China vorgestellt wurde. Die Praxis basiert auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht und beinhaltet fünf sanfte Übungen, einschließlich einer Sitzmeditation.

Im Jahr 1997 war Falun Gong in China weithin dafür bekannt, das körperliche Wohlbefinden zu fördern und den moralischen Charakter zu stärken. Es hatte zahlreiche Anerkennungen erhalten und wurde von prominenten Persönlichkeiten unterstützt, darunter Wu Shaozu, dem ehemaligen Sportminister Chinas. Huang hatte gehört, dass sich ihr Vorgesetzter Wu positiv zu Falun Gong geäußert hatte. In ihrer tiefen Verzweiflung fing sie deshalb mit Falun Gong an.

Huang: „Falun Gong schenkte mir ein zweites Leben“

Sie machte jeden Tag mit ihrer Nachbarin die fünf Übungen. Außerdem las sie das „Zhuan Falun“, das Hauptbuch der Praxis.

Am siebten Tag spürte die ehemalige Sportlerin während der Übungen eine kühle Brise, die von ihrer rechten Handfläche ausging und an die erfrischende Luft eines elektrischen Ventilators erinnerte. Danach verspürte Huang ein tiefes Gefühl der Entspannung.

Ferner trat nach drei Monaten konsequenten Übens der lumbale Bandscheibenvorfall nicht mehr auf. Nach etwa sechs Monaten verschwanden auch die Symptome wie zeitweiliges leichtes Fieber, Herzklopfen und Kurzatmigkeit gänzlich. Huang erlangte ihre Vitalität vollständig zurück.

„Heute sind mehr als 20 Jahre vergangen und keine der Krankheiten ist wieder aufgetreten. Ich bin sehr gesund“, sagt sie voller Dankbarkeit. „Falun Gong schenkte mir ein zweites Leben.“

Meditation kann chronische Schmerzen erheblich lindern

Die Verbesserung von Huangs körperlichem Zustand ist nichts Ungewöhnliches. Zahlreiche Studien zeigten, dass Meditation chronische Schmerzen deutlich lindern kann.

So kann Achtsamkeitsmeditation die Schmerzwahrnehmung im Gehirn durch mehrere neuronale Mechanismen deutlich reduzieren, heißt es in einer umfassenden Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2016.

Ferner können einer klinischen Studie aus dem Jahr 2022 zufolge Meditation und Achtsamkeitspraktiken Depressionen, Stress und Schmerzen bei Patienten mit chronischen Kreuzschmerzen wirksam lindern. Darüber hinaus tragen diese Praktiken zu besserem Schlaf, größerer Mobilität und besserer Lebensqualität bei.

Wirksamkeit von Falun Gong bei der Behandlung chronischer Krankheiten

Neben der Meditation untersuchten Forscher mehrmals auch die Wirkung von Falun Gong auf die Gesundheit. Das geschah beispielsweise in einer Studie aus dem Jahr 2020, an der mehr als 1.000 taiwanesische Falun-Gong-Praktizierende teilnahmen. Laut der Studie erfuhren Menschen mit chronischen Krankheiten wie Herzkrankheiten, Diabetes, Lungenproblemen und Bluthochdruck nach dem Praktizieren von Falun Gong eine 70- bis 89-prozentige Verbesserung oder Genesung.

Auch führte das chinesische Sportministerium im Mai 1998 eine Stichprobenerhebung unter Falun-Gong-Praktizierenden durch. 

Von den 12.553 Befragten litten 10.475 (83,4 Prozent) vor dem Praktizieren an mehr als einer Krankheit. Nach einer Übungszeit von zwei/drei Monaten bis zu zwei/drei Jahren verbesserte sich der körperliche Zustand dieser Praktizierenden erheblich. Die Heilungs- und Genesungsrate betrug 77,5 Prozent. Zusammen mit den 20,4 Prozent derjenigen, bei denen sich der Gesundheitszustand verbessert hatte, lag die Gesamteffizienzrate bei 97,9 Prozent.

Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Free of Pain for 20 Years —Olympic Medalist Overcomes Severe Lumbar Disc Herniation“. (redaktionelle Bearbeitung as)



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