Der Baseball Manager Billy Beane schafft mit kleinstem Budget und unbekannten Spielern eine Sensation im Baseballsport. Brad Pitt ist im Sportdrama „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“ zu sehen. Der Film kommt am 2. Februar 2012 in die Kinos.Foto: Sony Pictures Releasing GmbH

Kinofilm „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“

Epoch Times29. Januar 2012 Aktualisiert: 29. Januar 2012 15:53

„Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“, mit Brad Pitt in der Hauptrolle, erzählt die wahre Geschichte eines Paradigmenwechsels im Baseball und wie Märchen wahr werden können. „Annies Männer“ mag immer noch der beliebteste Film über Baseball sein, aber  „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“ könnte ihm diesen Status durchaus streitig machen.

Pitt alias „Billy Beane“ hatte großes Talent als Baseballspieler, aber in den hohen Ligen stellte er sich als herbe Enttäuschung heraus. Er wechselte zum Beruf des Managers und fand dort seine wahre Berufung.

Im Jahr 2002 warben andere Mannschaften den Oakland Atheltics mit hohen Geldangeboten ihre besten Spieler ab. Beane musste mit einem lächerlich kleinen Budget eine neue Mannschaft aufbauen.

Bei Verhandlungsgesprächen mit einer anderen Mannschaft spürt er eine verborgene Energie in den eigenen Reihen, die von einem seiner untergebenen Mitarbeiter ausgeht. Dieser stellt sich als der Absolvent der renommierten Yale Universität und Visionär Peter Brand heraus. Brand wird von Johan Hill gespielt, der sich mit seiner Rolle abseits der üblichen Judd Apatow Comedys auch als Schauspieler ernsthafter Rollen dauerhaft ins Gespräch bringt. Beane fühlt ihm auf den Zahn, entdeckt bei ihm das Potenzial für grundlegende Veränderungen zu sorgen und stellt ihn augenblicklich als seinen Assistenten an.

Mithilfe von statistischen Analysen und der weithin ignorierten „Sabermetric-Theorie“ von Bill James, übernimmt Brand zwei Aufgaben für die Oakland A’s. Zum einen findet er Spieler, die dem Budget entsprechen. Zum anderen stellt er eine bunt gemischte Mannschaft zusammen, die aus unterbewerteten und unbeachteten Spielern besteht. Alle haben ein besonderes Talent, das aus verschiedenen Gründen bisher nicht bemerkt worden ist.

Das neu gebildete Team der Oakland A’s wird zunächst zu einer Lachnummer. Später jedoch leisten sie beim „Spiel der Großen“ herausragendes und brechen lange existierende Rekorde der weltbesten Mannschaften. Überhaupt stellen sie die gesamte Welt des Baseballs auf den Kopf.

Der Film „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“ ist witzig – ein Humor aus subtilen und trockenen Sprüchen, die genau im richtigen Moment gesetzt werden. Sie kommen genauso unerwartet auf, wie die Talente der Spieler und schlagen ein wie eine Bombe, die das Publikum zum Explodieren bringt.

Bei Märchen ist es immer großartig zu sehen, dass sie nicht nur für Kinder sind. Diese Dinge existieren tatsächlich und „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“ zeigt dies auf beeindruckende Weise.

 

Empfehlung 4,5 von 5 Sternen

 



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