Sozialismus ist nicht ohne staatliche Tyrannei zu haben

Von 15. April 2019 Aktualisiert: 15. April 2019 12:40
Ein Kommentar des leitenden Investigativreporters der Epoch Times USA, Joshua Philipp:. Die Unterstützung sozialistischer Politik wird oft als eine Art Rücksicht auf die Gesundheit und das Wohlergehen anderer verbrämt.

Wenn Menschen über sozialisierte Gesundheitsversorgung, kostenlose Bildung und andere Programme sprechen, glauben sie oft, dass diese Dinge zur Fürsorge der Gesellschaft gehören sollten.

Doch diese Programme können nicht ohne ein System zur Durchsetzung existieren – und gerade bei der Durchsetzung dieser Richtlinien kann der Sozialismus nicht ohne Tyrannei auskommen.

Die Unterstützung sozialistischer Politik wird oft als eine Art Rücksicht auf die Gesundheit und das Wohlergehen anderer verbrämt. Doch was sie ersetzt, ist der traditionelle Wert der Großzügigkeit und seiner Ergänzung, der Dankbarkeit.

Sozialismus strebt nicht das Wohlergehen, sondern die Macht über das Volk an

Anstelle der „alten Werte“ und „alten Institutionen“ sucht der Sozialismus eine zentralisierte Macht mit absoluter Kontrolle über die Gesellschaft einzurichten

 

. Eine, die ermächtigt ist, den Reichtum ausgewählter Personengruppen zu plündern und diese Plünderung durch eine riesige staatliche Bürokratie zu bewerkstelligen.

Viele Sozialisten glauben, dass es dieser bürokratischen Tyrannei erlaubt sein sollte, die grundlegenden Lebensentscheidungen jeder Person zu treffen, von Gesundheit über Bildung bis hin zu Finanzen, Eigentum und sogar der Ausdrucksweise.

Der Sozialismus ist ein politisches System, das auf Tyrannei und Plünderung basiert, da seine Systeme nicht ohne Bedrohung und Anwendung von Gewalt funktionieren können.

Denn was passiert, wenn sich die Menschen einfach weigern, für die ihnen von einem sozialistischen Staat aufgezwungenen Dienstleistungen zu bezahlen? Nun, die sozialistischen Tyrannen, die sich ironischerweise gegen Schusswaffen aussprechen, werden ihre mit Schusswaffen ausgestattete Polizei schicken, um diese Person zur Zahlung zu zwingen. Und wenn diese Person sich immer noch weigert, wird sie oder er inhaftiert.
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Die Ziele und Methoden des Sozialismus waren schon früh offensichtlich

Der französische Ökonom und Autor Frédéric Bastiat schrieb 1850 in seinem Buch „Das Gesetz“: „Du würdest dem Sozialismus das Gesetz entgegensetzen. Aber es ist das Gesetz, das der Sozialismus hervorbringt. Er strebt nach legaler, nicht nach außergesetzlicher Plünderung.

„Es ist das Gesetz selbst, wie es alle Arten von Monopolisten anstreben, aus dem er ein Instrument machen will; und wenn er erst einmal das Gesetz auf seiner Seite hat, wie kannst man sich dann gegen ihn wenden?“

Bastiat stellte die Frage, was passiert, wenn Regierungssysteme, die einst gebildet wurden, um Plünderungen zu verhindern, zu Werkzeugen für Plünderungen werden und was mit dem Gesetz geschieht, wenn die Regierung selbst zur Ursache der Plünderungen wird.

Viele Sozialisten betrachten das System heute durch eine rosarote Brille, sind sich aber oft der ursprünglichen Absichten des Sozialismus nicht bewusst.

Von Anfang an war der Sozialismus als System der staatlichen Tyrannei gedacht. Es war das, was Karl Marx als „Diktatur des Proletariats“ bezeichnete und was Vladimir Lenin „Staatskapitalismus“ nannte.

Der Sozialismus ist ein System totalitärer Diktatur, das dazu bestimmt ist, jede Ebene des freien Willens in der Gesellschaft zu zerstören, indem es jeden Aspekt des Lebens eines Menschen bestimmt. Er ist eine Ideologie des Misstrauens gegenüber der Fähigkeit des einfachen Menschen, selbst den besten Weg im Leben zu wählen. Außerdem ist er der Überzeugung, dass Staatsoberhäupter absolute Macht über jeden Einzelnen erhalten sollten.

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Es ging auch nicht darum, den „Kapitalismus“ loszuwerden. Es ging vor allem darum, dass eine massive staatliche Bürokratie die Kontrolle über alle Ressourcen und Produktionsmittel ergreift und ein System etabliert, das alle Facetten der Gesellschaft dominieren kann.

Zerstörung der Tradition und kultureller Werte ist der Geist des Sozialismus

Natürlich haben Marx und Engels nie beabsichtigt, dass der Sozialismus ewig ist. Sie glaubten, dass er nur der erste Schritt zur Errichtung des Kommunismus sei, bei dem die Staatsgewalt von der „Diktatur des Proletariats“ genutzt werden könnte, um alle Werte, Moral, Institutionen und andere Systeme der Vergangenheit zu zerstören. Schließlich glaubten sie, dass die sozialistische Diktatur entweder zusammenbrechen oder ihre Führer irgendwie auf die Macht verzichten würden, was zur angestrebten Phase des Kommunismus führen würde.

Der Sozialismus ist die Ideologie der staatlichen Sklaverei. Er ist ein System, das die vermeintlichen Interessen eines Kollektivs über das Leben und den freien Willen des Individuums stellt. Er verwandelt Menschen in leblose Hüllen, die unfähig sind, sich selbst zu helfen, und die mit einer Ideologie des Kampfes indoktriniert sind.

Die Großzügigkeit der Sozialisten ist keine echte Großzügigkeit. Er ist, wie der Autor William F. Buckley Jr. es ausdrückte, „großzügig mit dem Geld anderer Leute“. Und die falsche Großzügigkeit des Sozialismus ist eine, die ohne die kraftvollen Arme der staatlichen Tyrannei nicht existieren kann. Es ist eine „Großzügigkeit“ des Neides, der Diskriminierung, der Plünderung, die nur aus dem Lauf einer Waffe hervorgehen kann.

Das Original erschien in The Epoch Times (USA) (deutsche Bearbeitung von al)
Originalartikel: You Can’t Have Socialism Without State Tyranny

 

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.