Glosse: Die Wackeldackel von heute

Von 26. Januar 2019 Aktualisiert: 31. Januar 2019 20:23
"Fridays for Future" – Schüler und Jugendliche werden gebraucht! Doch es sei die Frage erlaubt: Von wem? Vom Klima? Von den Medien? NGOs? Den Regierenden? Der deutschen Umwelthilfe?

Die genaue Zahl der Betroffenen ist unbekannt, doch es ist was dran an der These, dass unzählige Menschen noch zwei Stunden lang mit dem Köpfchen nicken, wenn sie einmal angestupst wurden.

So oder ähnlich dürften viele Chats der Schüler und Jugendlichen aussehen, die gerade durch das Klima liefen: „Wollen wir da hingehen?“ „Weiß nicht. Was machst du?“ „Was hättest du denn gern?“ „Wir hätten am Freitag den Lehmann. Und Sport.“ „Es geht doch ums Klima.“ „Weiß nicht.“ „Ich würde hingehen.“ „Ok, ich komm mit.“

Was ist das? Es ist heilbar, nur eine Kinderkrankheit. Bei Psychologen heißt sie Harmoniesucht. Schüler und Jugendliche wollen gefallen – vor allem Gleichaltrigen. Bei kleinen Kindern hängt das Überleben davon ab. Sie müssen um jeden Preis gefallen, auch mit eiskalten Füßen. Die Harmoniesüchtigen sind daher immer für eine kleine Extraschicht zu haben, sie sind angenehme und sich aufopfernde Zeitgenossen.

Sie werden gebraucht! Doch es sei die Frage erlaubt: Von wem? Vom Klima? Von den Medien? NGOs? Den Regierenden? Der deutschen Umwelthilfe? Ob der kurzfristige Gewinn zu Langfristigem werden kann, sei dahingestellt. Doch zumindest der Kurzfristige ist schnell da: „Ohh, du hast dich getraut, die Schule zu schwänzen. Du warst dort! Ich würde mich das nie trauen.“ Bewunderung tut gut.

Das Klima wird rauer, im wahrsten Sinn des Wortes. Bei genug Gegenwind wachsen Einigen tatsächlich Knochen, eventuell sogar ein Rückgrat. Daher, liebe Schüler: Wenn das nächste Mal von euch verlangt wird, am Freitag zu demonstrieren und den Samstag zum Nachholen des Arbeitsausfalls zu nutzen, dann zeigt Rückgrat. Dann lernt am Freitag – und geht am Samstag demonstrieren. Klima und CO2 gibt es da auch.

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.
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