Tony, der treue BeschützerFoto: Facebook | Def Civil B. Blanca

Tierischer Ersthelfer: Besorgter Hund weigerte sich bewusstloses Herrchen zu verlassen

Epoch Times11. Oktober 2017 Aktualisiert: 28. Juni 2019 12:44
In Haus und Garten passieren viele Unfälle, so auch in diesem Fall. Beim Baumschnitt fiel dieser Mann von der Leiter und lag bewusstlos am Boden, doch ein besonders treuer Ersthelfer war schon wenige Sekunden später vor Ort – sein Hund. Dank der Nachbarn kam auch wenig später der Rettungsdienst.

Der 28-jährige Jesus Hueche aus Buenos Aires, Argentinien, hatte eines Tages einen Baum in seinem Hof gestutzt, als er plötzlich den Halt verlor, schwer zu Boden fiel und seinen Kopf auf dem Betonpflaster aufschlug. Glücklicherweise waren seine Nachbarn zufällig Zeuge des Geschehens und riefen sofort um Hilfe.

Ersthelfer Tony, der Hund

Jesus wurde vorübergehend bewusstlos. Als er aufwachte, fand er seinen Hund Tony besorgt umarmend auf seiner Brust, als er auf dem Boden lag und auf Rettungskräfte wartete. Die ganze Zeit über blieb Tony bei ihm und beschützte ihn, indem er auf seinem Körper lag und jeden anbellte, der sich ihm näherte.

Die Szene war ein Akt der Hingabe und Loyalität, der nicht zu verwechseln war. Es war ein ergreifender Moment, der von einem Zuschauer in ein paar Bildern festgehalten wurde.

Ein erschreckender, aber auch berührender Moment

Besonders berührt waren diejenigen, die Tony und Jesus gut kannten.

Tony war immer ein einsamer Hund gewesen, der sich auf der Straße herumtrieb. Solange bis Jesus ihn gefunden und ihn als seinen eigenen aufgenommen hatte. Beide waren schon lange vor dem Unfall unzertrennlich.

„Er geht überall mit mir hin“, sagte Jesus.

Liebe kann störrisch sein

Als die Rettungskräfte eintrafen, mussten sie den Hund überzeugen, dass sie da waren, um zu helfen. Schließlich konnten sie Jesus endlich mit einer Trage in den Krankenwagen laden. Tony versuchte sogar, an Bord zu springen und mit seinem besten Freund zu fahren, aber leider war es nicht erlaubt.

Ein glückliches Wiedersehen

Jesus war glücklich zu erfahren, dass er nur ein kleines Schädeltrauma erlitten hatte. Er wurde noch am selben Tag entlassen. Wir können uns Tonys Reaktion nur vorstellen, als Jesus durch die Tür ging, und sich wieder sicher zu Hause befand.

Wenn es jemals Zweifel gab, was Tony von seinem menschlichen Begleiter hielt, wurden diese Sorgen ein für alle Mal geklärt. (ts)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion