Auslaufendes Öl bedeckt 3 Meilen (rund 5 km) von Floridas Küste

Epoch Times6. Juli 2010 Aktualisiert: 6. Juli 2010 10:00

Die Küste Floridas erlebt die bisher schlimmsten Folgen des Ölaustritts im Golf von Mexiko.

Hier am Pensacola Strand, bedeckte eine puddingartige Öl-Mischung 5 Kilometer Küste. Zuvor waren gelegentlich nur kleine Teerkugeln angespült worden.

Den Behörden zufolge könnte die Reinigung Tage dauern. Auch dann, wenn kein weiteres Öl hinzukäme.

Mittwochs besuchten Sonnenhungrige den Strand. Gary Deshazo beschreibt den Geruch.

[Gary Deshazo, Bewohner von Pensacola]:
„Ich sprang in meinen Wagen heute Morgen und fuhr hierher, und sofort bemerkte ich diesen schrecklichen Geruch. Es ist wie wenn du gerade tanken bist auf einer Tankstelle, so etwas habe ich hier noch nie erlebt.“

Für die Tiere in der Bucht von Louisiana ist das Öl eine existentielle Bedrohung.

Bei verschiedenen weißen Vögeln verfärbten sich die Flügel gelb und sie hatten Schwierigkeiten zu fliegen.

Barrieren sollen das Öl daran hindern das Ufer zu erreichen. Laut Tierschützern wurden diese Barrieren nun für viele kleine Krabben zur Falle.

[Jaine Matyas, National Wildlife Federation]:
„Sie sind voll mit Krabben die versuchen dem Öl zu entfliehen. Sie sind vollständig davon bedeckt. Wir nahmen sie in unsere Hände. Sie sind total klebrig und bedeckt. Normalerweise könntest du sie nicht einfangen, denn sie bewegen sich sehr schnell, aber jetzt sind sie so langsam. Etwa so, wie wenn du mit den Füßen in Sirup steckst und versuchen würdest zu laufen.“

Laut dem Ölkonzern BP wurde die Eindämmungskappe auf dem undichten Behälter wieder installiert. Diese war bei einem Unfall mit einem Unterwasserroboter heruntergefallen.

Trotz dieser Reparaturen schätzen Wissenschaftler, dass weiterhin ca. 35 bis 60.000 Barrels Öl pro Tag auslaufen.

Foto: NTDTV
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