Das Ideal

Das Ideal Ja, das möchste:Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse,vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße;mit schöner Aussicht, ländlich-mondän,vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn... Mehr»

Versprechen? gar nichts. Aber einiges halten.

Versprechen? gar nichts. Aber einiges halten. So hab ich stets versucht zu leben. Versprechen schien mir meist Verbrechen. Zu wehe Lehr war mir zu oft gegeben vom eignen Selbst, dem … Mehr»

Gib alles der Liebe

  Gib alles der Liebe Deinem Herzen gehorche; Freunde, Familie und Tage, Gut und Ruhm, Pläne, Zutrauen und Gedicht; Verweigere nichts.   Sie ist guter Lehrer, Lass ihr freie Hand, … Mehr»

Es war, als hätt der Himmel

Es war, als hätt der Himmel Es war,  als hätt der Himmel die Erde still geküsst,  dass sie im Blütenschimmer von ihm nun träumen müsst. Die Luft ging durch die … Mehr»

Rainer Maria Rilke: Buddha

  Buddha Als ob er horchte. Stille: eine Ferne…Wir halten ein und hören sie nicht mehr.Und er ist Stern. Und andre große Sterne,die wir nicht sehen, stehen um ihn her.O … Mehr»

Christian Morgenstern: Die drei Spatzen

  Die drei Spatzen In einem leeren Haselstrauch,da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch. Der Erich rechts und links der Franz und mittendrin der freche Hans. Sie haben die Augen … Mehr»

Hoffmann von Fallersleben: Beim Regen

  Beim Regen Liebe Sonne, scheine wieder,Schein‘ die düstern Wolken nieder!Komm mit deinem goldnen StrahlWieder über Berg und Tal!   Trockne ab auf allen WegenÜberall den alten Regen!Liebe... Mehr»

Johann Wolfgang von Goethe: Weihnachten

Weihnachten Bäume leuchtend, Bäume blendend, Überall das Süße spendend, In dem Glanze sich bewegend, Alt und junges Herz erregend – Solch ein Fest ist uns bescheret, Mancher Gaben Schmuck... Mehr»

Theodor Fontane über das Weihnachtsfest

  Noch einmal ein Weihnachtsfest, Immer kleiner wird der Rest, Aber nehm ich so die Summe, Alles Grade, alles Krumme, Alles Falsche, alles Rechte, Alles Gute, alles Schlechte – Rechnet … Mehr»

Die Selbstkritik hat viel für sich

Die Selbstkritik hat viel für sich. Gesetzt den Fall,  ich tadle mich: So hab ich erstens den Gewinn, Dass ich so hübsch bescheiden bin; Zum zweiten denken sich die Leut, … Mehr»

Rilke: Weißt du, ich will mich schleichen

Weißt du, ich will mich schleichen leise aus lautem Kreis, wenn ich erst die bleichen Sterne über den Eichen blühen weiß. Wege will ich erkiesen, die selten wer betritt in … Mehr»

Rilke: Es treibt der Wind im Winterwalde

Es treibt der Wind im WinterwaldeDie Flockenherde wie ein Hirt,Und manche Tanne ahnt, wie baldeSie fromm und lichterheilig wird,Und lauscht hinaus. Den weißen WegenStreckt sie die Zweige hin –... Mehr»

Christian Morgenstern über Ziel, Hoffnung und Loslassen

O ihr kleinmütig Volk, die ihr vom Heute nicht loskommt, die ihr meint: so ist es, war es und wird es sein, solange Menschen leben- . O würdet ihr doch … Mehr»

Mitmenschen und die Unsterblichkeit

  Mitmenschen Ein Mensch schaut in der Straßenbahn der Reihe nach die Leute an. Jäh ist er zum Verzicht bereit, auf jede Art Unsterblichkeit.   Eugen Roth 1895-1976 Leseprobe aus: … Mehr»

Furcht hat mir viel geholfen

Furcht hat mir viel geholfen, bloße Furcht vor Folgen, die ich nicht ertragen hätte, die weiße Angst vor Aussatz und Gebrest. Und jene andre Furcht, die Furcht vor Furcht, die … Mehr»

Schiff

Schiff Wir haben keinen günstigen Wind, Indem wir die Richtung verlieren. Wissen wir doch, wo wir sind. Aber wir frieren.   Und die darüber erhaben sind, Die sollten nicht allzu … Mehr»

Die goldene Gabe der Selbsterkenntnis

Selbsterkenntnis, goldne Gabe, wunderbare, jungende Kraft! o solang ich dich nur habe, glüht mein Geist noch unerschlafft. Immer tiefer, immer wahrer machst du den, der dich besitzt; wirkst zugleich,... Mehr»

Genug ist nicht genug!

Aus der Reihe Epoch Times Poesie - Gedichte und Poesie für Liebhaber Mehr»

Dein Wunsch, nicht mehr zu leiden

Dein Wunsch, nicht mehr zu leiden, ach, schafft nur neues Leid. So wirst du niemals scheiden von deinem Trauerkleid. Du musst es ganz abtragen, bis auf das letzte Haar, und … Mehr»

Die beiden Esel

Ein finstrer Esel sprach einmal zu seinem ehlichen Gemahl: „Ich bin so dumm, du bist so dumm, wir wollen sterben gehen, kumm!“ Doch wie es kommt so öfter eben: Die … Mehr»