Der neu gewählte Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, ist am Montag offiziell in sein Amt eingeführt worden. Er gelobte, die Souveränität der Ukraine zu wahren, und kündigte an, als erstes eine Waffenruhe in der Ostukraine erreichen zu wollen.Foto: Brendan Hoffman/Getty Images

Amtseinführung für Präsident Selenskyj – Seine erste Amtshandlung: Auflösung des Parlamentes

Epoch Times20. Mai 2019 Aktualisiert: 20. Mai 2019 16:53
In der Ukraine hatte Mitte April der 41-jährige Selenskyj die Stichwahl um das ukrainische Präsidentenamt gewonnen. Nun übernahm Selenskyj offiziell in einer feierlichen Zeremonie das Präsidentenamt der Ukraine.

Wolodymyr Selenskyj hat am Montag das Präsidentenamt der Ukraine übernommen und in einer ersten Amtshandlung die Auflösung des ukrainischen Parlaments angekündigt. „Ich löse das Parlament auf“, sagte Selenskyj bei der Zeremonie zu seiner Amtseinführung in Kiew.

Zudem legte er während der feierlichen Zeremonie den Amtseid ab. „Ich gelobe, die Souveränität und die Unabhängigkeit der Ukraine zu wahren“, sagte der neu vereidigte Staatschef. Erste Aufgabe sei es für ihn, eine Waffenruhe in der Ostukraine zu erreichen. Knapp einen Monat nach der Stichwahl um das Präsidentenamt tritt Selenskyj damit offiziell die Nachfolge von Petro Poroschenko an.

Ohne Auflösung des Parlaments wären Reformen nur schwer umsetzbar

Mit der Auflösung des Parlaments reagierte das neue Staatsoberhaupt dem Vernehmen nach auch darauf, dass er dort über keine eigene Mehrheit verfügt. Geplante Reformen würden deshalb nur schwer umgesetzt werden können. Bei der Zeremonie am Montag waren auch zahlreiche ausländische Gäste anwesend.

Deutschland wurde durch Ex-Bundespräsident Christian Wulff vertreten. Vertreter Russlands waren Medienberichten zufolge nicht eingeladen.

Selenskyj war am Ostersonntag mit rund 73 Prozent der Stimmen gewählt worden. Er hatte sich dabei in der Stichwahl gegen Poroschenko durchgesetzt. Vor seiner Wahl war Selenskyj in der Ukraine vor allem als Komiker und Schauspieler bekannt. (afp/dts)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

In letzter Zeit beobachten wir, wie Hacker immer wieder beliebige Nicks verwenden und üble Kommentare unter eben diesen Namen schreiben. Trolle schrecken nicht davor zurück, das Epoch Times Logo als Profilbild sich anzueignen und ebenfalls die Kommentarfunktion auf schlimmste Weise zu missbrauchen.

Aufgrund der großen Menge solcher Angriffe haben wir uns entschieden, einen eigenen Kommentarbereich zu programmieren, den wir gut kontrollieren können und dadurch für unsere Leser eine wirklich gute Kommentar-Umgebung schaffen können.

In Kürze werden wir diese Kommentarfunktion online stellen. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.


Ihre Epoch Times - Redaktion