Blumen, Kerzen und Räucherstäbchen: Trauer um Miriam B. auf Ko Si Chang in Thailand + Video
Nach der Vergewaltigung und Ermordung der deutschen Touristin Miriam B. auf der Insel Ko Si Chang im Golf von Thailand, kamen zahlreiche Bewohner zum Fundort der Leiche

Ermordet auf Ko Si Chang, Thailand: Miriam B. (26) aus Hildesheim.
Foto: Screenshot Youtube
Sie war im Urlaub in Thailand, in der Tourismushochburg Pattaya. Am Sonntag, 7. April, ließ sie sich mit einem Boot zur 25 Kilometer entfernten Insel Ko Si Chang übersetzten, eine eineinhalbstündige Bootsfahrt. Dort mietete Miriam B. gegen 12 Uhr einen Motorroller, offenbar um die Insel zu erkunden.
Die 26-Jährige aus Hildesheim wurde von einem Mann angesprochen. Es ging um Sex. Sie lehnte ab. Später folgte ihr der Mann, überwältigte und vergewaltigte sie. Um die Tat zu verdecken, erschlug Ronnakorn Romruen die junge Frau und bedeckte die Leiche mit Steinen und Blättern.
Nach stundenlangem Verhör gestand der 24-Jährige der Polizei die Tat.

Mutmaßlich die Mutter des 24-jährigen Täters besucht ihn auf der Polizeistation.
Foto: Screenshot Youtube
Auf einem Video aus Thailand sind Bewohner zu sehen, die am Tatort Blumen ablegten, Kerzen aufstellten und Räucherstäbchen verbrannten, um für die Ermordete beteten.
Im buddhistischen Glauben weiß man, dass böse Geister und Dämonen die Menschen zu schrecklichen Taten verleiten können.
Eine Frau, aller Wahrscheinlichkeit nach die Mutter des Täters, kam in die Polizeistation und besuchte Ronnakorn Romruen. Der 24-Jährige brach in ihren Armen zusammen, offensichtlich im Bewusstsein, was er nicht nur Miriam B. und ihren Angehörigen, sondern auch sich selbst und seiner Familie angetan hat.
Steffen Munter – Journalist und Autor. Er schreibt über deutsche und internationale Politik, China und gesellschaftliche Entwicklungen.
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