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Deutschland bringt Resolutionsentwurf zu Syrien in UN-Sicherheitsrat ein

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Deutschland, Belgien und Kuwait fordern in einem Resolutionsentwurf unter anderem eine sofortige Waffenruhe und humanitärer Zugang ohne jegliche Beschränkungen.

Foto: Aboud Hamam/dpa

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Lesedauer: 1 Min.

Deutschland, Belgien und Kuwait haben einen Resolutionsentwurf für die syrische Rebellenbastion Idlib in den UN-Sicherheitsrat eingebracht. In dem Text, den die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag einsehen konnte, wird unter anderem eine sofortige Waffenruhe und humanitärer Zugang ohne jegliche Beschränkungen gefordert.
In der Region im Nordwesten Syriens sind nach Angaben des UN-Sondergesandten Geir Pedersen drei Millionen Zivilisten in Gefahr.
Russland und die Türkei hatten im vergangenen September im südrussischen Sotschi eine Waffenruhe zwischen den überwiegend islamistischen Rebellen und den Regierungstruppen in Idlib vereinbart.
Durch das Abkommen wurde eine damals drohende Offensive von Machthaber Baschar al-Assad abgewendet, doch wurde die Vereinbarung nie komplett umgesetzt.
Seit Ende April gehen die Assad-Truppen mit Unterstützung der russischen Luftwaffe wieder verstärkt gegen Rebellen und Dschihadisten in der letzten Rebellenbastion des Landes vor. (afp/sua)

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