EU-Bericht: China und Russland bewerben eigene Vakzine – westliche Impfstoffe kritisiert

Von 4. Mai 2021 Aktualisiert: 4. Mai 2021 15:39

Beim folgenden Beitrag handelt es sich um den Originaltext zum Video: „EU-Bericht: Russland und China säen Misstrauen in westliche Impfstoffe“ vom YouTube-Kanal „NTD-Deutsch“. Epoch Times hat keine redaktionellen Änderungen vorgenommen. 

Einem EU-Bericht zufolge mobilisieren Russland und China ihre staatlichen Medien und sozialen Medien, um sich voll in der Impfstoffdiplomatie zu engagieren. Die beiden Länder werben für ihre eigenen Impfstoffe und kritisieren  gleichzeitig westliche Impfstoffe.

Zuerst war es die Masken-Diplomatie und jetzt kommt die Impfdiplomatie. So fasst der Europäische Auswärtige Dienst, kurz EAD, die jüngsten Entwicklungen im Machtkampf der Corona-Impfstoffe Ende April in seinem Sonderbericht zusammen.

Dabei geht es besonders um die beiden Länder Russland und China.

Das Originalvideo von NTD Deutsch: 

Diese würden versuchen, über Desinformationskampagnen das Vertrauen in westliche Impfstoffe madig zu machen, während sie gleichzeitig aggressiv ihre eigenen staatlichen Impfstoffe bewerben.

Und das „geht einher mit Versuchen der Desinformation und Manipulation, um das Vertrauen in vom Westen hergestellte Impfstoffe, Euro-Institutionen und westliche/europäische Impfstrategien zu untergraben“, heißt es im Bericht.

So stürzten sich die Staatsmedien beider Länder bei ihrer Berichterstattung insbesondere auf die Fälle der geimpften Patienten in Europa, die danach verstarben, und stellten einfach einen kausalen Zusammenhang dar.

Darüber hinaus würde China seine Impfstoffe als „globales öffentliches Gut“ anpreisen und dabei die stabile Versorgung als geeigneter für Entwicklungsländer und auch für den westlichen Balkan betonen.

Serbien spiele dabei eine wichtige Rolle. Dort haben chinesische Medien und Behörden die Lieferung und geplante Produktion chinesischer Impfstoffe breit beworben. Wohingegen Chinas Staatsmedien die westlichen und europäischen Impfstrategien angreifen und die Steigerung der Corona-Fallzahlen in europäischen Staaten als Scheitern der Demokratie darstellen.

Der EAD-Bericht gibt weiterhin an, dass Peking Ausdrücke, wie „Chinas Impfstoffdiplomatie“ als „Desinformation“ bezeichne.

Auffällig sei aber auch, dass Moskaus Staatsmedien über die in China hergestellten Impfstoffe, wie Sinovac oder Sinopharm, schweigen. Und umgekehrt gelte das auch für chinesische Medien über den russischen Impfstoff Sputnik V.

 


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