Griechenland fordert von EU freies Reisen durch Impfpass – EVP-Chef Weber (CSU) unterstützt den Vorschlag

Epoch Times13. Januar 2021 Aktualisiert: 13. Januar 2021 18:54
Griechenland hat von der Europäischen Union die Einführung eines einheitlichen Impfzertifikats gefordert, damit Corona-Geimpfte wieder frei reisen dürfen.

„Während wir die Impfung nicht zur Pflicht oder zur Voraussetzung für Reisen machen werden, sollten Personen, die geimpft wurden, frei reisen können“, schrieb der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis am Dienstag an die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen in einem von seinem Büro veröffentlichten Brief. Griechenland hofft mit seinem Vorschlag, die für das Land so wichtige Tourismusindustrie wieder anzukurbeln.

Brüssel solle sich für ein Impfzertifikat stark machen, „das beweist, dass eine Person erfolgreich geimpft worden ist“. Es sei dringend notwendig, ein einheitliches Impfzertifikat zu haben, „damit es in allen Mitgliedsstaaten akzeptiert wird“, erklärte Mitsotakis weiter.

Die Europäische Kommission bestätigte den Erhalt des Briefes und sagte, sie warte auf ein Online-Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs am 21. Januar zu diesem Thema, bevor sie antwortet. Die Regierungen innerhalb der EU müssten noch eine einheitliche politische Richtung vorgeben. Frankreich zum Beispiel will nicht, dass Reisen innerhalb der EU von einem Impfausweis abhängig gemacht werden.

2020 brach die griechische Wirtschaft durch die Corona-Pandemie um 10,5 Prozent ein. Derzeit kämpft das Land mit der zweiten Infektionswelle, nachdem es die erste besser überstanden hatte als andere EU-Staaten. Anfang November verhängte die Regierung einen landesweiten Lockdown, der bis zum 18. Januar verlängert wurde.

EVP-Chef Weber (CSU) unterstützt den Vorstoß aus Griechenland: „Dürfen Grundrechte von Geimpften nicht dauerhaft einschränken“. (afp/reuters)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion