Zerstörtes Haus durch ein Erdbeben auf der Insel Kreta. 27. September 2021.Foto: COSTAS METAXAKIS/AFP via Getty Images

Heftiges Nachbeben erschüttert Kreta

Epoch Times28. September 2021 Aktualisiert: 28. September 2021 9:28

Nach dem schweren Erdbeben auf Kreta ist die griechische Mittelmeerinsel am Dienstag von mehreren Nachbeben erschüttert worden. Der heftigste Erdstoß wurde am Morgen um 07.48 Uhr (Ortszeit, 06.48 Uhr MESZ) mit einer Stärke von 5,3 registriert, wie die Erdbebenwarte in Athen mitteilte. Das Nachbeben ereignete sich kurz vor einem Besuch des griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis, der selbst von der Insel stammt.

Am Montag war Kreta von einem starken Erdbeben der Stärke 5,8 erschüttert worden. Ein Mann starb beim Einsturz einer Kirche in dem Ort Arkalochori südlich der Inselhauptstadt Heraklion. Mindestens elf weitere Menschen wurden verletzt.

Ersten Erkenntnissen zufolge wurden rund tausend Gebäude bei dem Beben vom Montag beschädigt. Die Gemeindevorsitzende von Arkalochori, Chrissoula Kegeroglou, sagte dem Radiosender ERT, in der Nacht zum Dienstag habe es zahlreiche Nachbeben gegeben. Rund tausend Menschen hätten die Nacht in Zelten verbracht.

Die Behörden haben Notlager mit Zelten errichtet, um Menschen Unterschlupf zu bieten, deren Häuser als zu unsicher gelten. Auch zahlreiche Hotelzimmer wurden für Betroffene zur Verfügung gestellt.

Griechenland liegt auf mehreren Bruchlinien der Erdkruste, sodass Beben in dem Mittelmeerland keine Seltenheit sind. Da sich die Erdstöße aber häufig im Meer ereignen, gibt es nur selten Tote oder schwere Schäden. (afp/dl)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion