H&M beendet Beziehung zu chinesischer Firma wegen Verdacht auf Zwangsarbeit

Epoch Times16. September 2020 Aktualisiert: 16. September 2020 7:06

Der schwedische Modekonzern H&M beendet wegen Vorwürfen der Zwangsarbeit seine Beziehungen zu einem chinesischen Lieferanten. Die Beziehungen zu dem Garn-Produzenten Huafu sollten innerhalb der kommenden zwölf Monate auslaufen, kündigte das Unternehmen am Dienstag an.

Auch will H&M nach eigenen Angaben keine Baumwolle mehr aus der chinesischen Provinz Xinjiang beziehen, wo laut Menschenrechtsaktivisten die muslimischen Uiguren von den Behörden massiv unterdrückt werden.

Die Denkfabrik Australian Strategic Policy Institute (Aspi) hatte bereits im März den Vorwurf erhoben, H&M sowie mehr als 80 andere ausländische und chinesische Unternehmen profitierten von Zwangsarbeit durch Uiguren. Aspi nannte in diesem Zusammenhang auch Huafu.

H&M betonte nun, dass es keine Beziehungen zu den Aktivitäten von Huafu in Xinjiang unterhalte. Das Gleiche gelte für eine Huafu-Fabrik in der Provinz Anhui, die in dem Aspi-Bericht zu Zwangsarbeit ebenfalls genannt worden war.

Allerdings gebe es eine „indirekte Geschäftsbeziehung“ zu einer Huafu-Anlage in der Provinz Zhejiang, räumte der schwedische Konzern an. Doch habe H&M „keine Hinweise“ darauf, dass in dieser Fabrik Zwangsarbeiter eingesetzt würden, hieß es ferner in der Mitteilung. Gleichwohl habe H&M beschlossen, seine Beziehungen zu Huafu zu beenden.

Die chinesische Regierung steht wegen ihres Vorgehens gegen die Uiguren, Falun Gong Praktizierende, muslimische Minderheiten und andere religiöse Gruppen international massiv in der Kritik. Schätzungen zufolge sollen in Xinjiang rund eine Million Uiguren in Umerziehungslagern inhaftiert sein.

Peking hatte die Existenz der Lager zunächst bestritten und spricht heute von „Berufsbildungszentren“ zur Deradikalisierung. „Überzählige“ Arbeitskräfte würden in andere Regionen gebracht, um die Armut zu bekämpfen. Der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge wurden so 2019 mehr als 25.000 Arbeiter aus Xinjiang „transferiert“. (afp)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]