SymbolbildFoto: FAYEZ NURELDINE & FABRICE COFFRINI & JOHN MACDOUGALL/AFP/Getty Images/Komposition EPT

Illegal in Österreich: Algerischer Vergewaltiger beantragt nach Verhaftung Asyl

Epoch Times19. August 2016 Aktualisiert: 19. August 2016 11:58
Mohammed N. (29) vergewaltigte in Algerien seine Nachbarin. Das war 2011. Aus Angst vor der Rache der Familie, wurde er zum Flüchtling. Spanien, Italien, Österreich - so seine Stationen in Europa. Die letzten zweieinhalb Jahre hauste er als Untergetauchter illegal in Österreich. Von was er lebte - unbekannt. Als er jetzt aufflog, stellte der Kriminelle einen Asylantrag - vielleicht zum Schein. Aus dem Asylheim verschwand er wieder.

Da traute der zuständige Beamte im niederösterreichischen Bezirk Bruck an der Leitha seinen Ohren nicht, als ihm der vor ihm sitzende Asylbewerber den Grund für seine Flucht nannte.

„Ich habe meine Nachbarin vergewaltigt und fürchte, dass mich ihre Familie umbringen wird“, erzählte Mohammed N. (29) dem Mann, als wäre es die normalste Sache der Welt, dass Österreich ein sicherer Zufluchtsort für Straftäter aus Algerien darstelle, berichtete jetzt die „Krone“ über den kuriosen Fall.

Schon länger „Gast“ in Austria

2011 sei Mohammed N. aus seiner Heimat, der algerischen Küstenstadt Wahrane (Oran) geflohen, als blinder Passagier auf einem Schiff nach Spanien. Dort habe er drei Jahre gelebt.

2014 sei er dann mit dem Zug nach Italien und dann weiter nach Österreich gefahren, wo er als sogenanntes „U-Boot“ lebte, erklärt das Blatt. Eigenen Aussagen zufolge hauste der Algerier schon seit zweieinhalb Jahren illegal in der Nähe des Wiener Westbahnhofs.

Nach Straf-Geständnis wieder untergetaucht

In Österreich gilt Algerien – anders als in Deutschland – als sicheres Herkunftsland. Die Bleibechancen sind gering, mit Ausnahme von politisch Verfolgten.

Mohammed N. kam nach seinem erschütternden Geständnis über die Gründe seiner Flucht ins Flüchtlingsheim Traiskirchen, rund 30 Kilometer südwestlich von Wien. Hier sollte er mit seinem höchstwahrscheinlich aussichtslosen Asylbescheid auf die Abschiebung warten.

Inzwischen wollten die Behörden prüfen, ob der Algerier mit bisher ungeklärten Sexualstraftaten in Österreich in Verbindung stehe.

Doch der Algerier nutzte das Versäumnis auf gesicherte Unterbringung seitens der Behörden und verschwand. (sm)

 

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