Kamala Harris spielt die Rolle des Präsidenten und ruft mehrere Staatschefs an

Epoch Times17. Februar 2021 Aktualisiert: 17. Februar 2021 18:23
US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat kürzlich mehrere Staatsoberhäupter angerufen, eine Aufgabe, die normalerweise vom Präsidenten erledigt wird. Das zog einige Aufmerksamkeit von Konservativen auf sich. Es wird gemunkelt, Harris könnte eine herausgehobene Position einnehmen, vor allem in Fragen der Außenpolitik. Auch das Alter des US-Präsidenten Joe Bidens wurde wieder Thema.

US-Vizepräsidentin Kamala Harris telefonierte am Montag mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Das teilte das Weiße Haus mit.

Harris „drückte ihr Engagement für die Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Frankreich und für die Wiederbelebung der transatlantischen Allianz aus“, hieß es in einer Mitteilung. Sie und Macron „waren sich einig über die Notwendigkeit einer engen bilateralen und multilateralen Zusammenarbeit, um COVID-19, den Klimawandel und die Stärkung der Demokratie im eigenen Land und auf der ganzen Welt anzugehen.“

Dabei haben sie auch über zahlreiche internationale Herausforderungen gesprochen, „einschließlich derer im Nahen Osten und in Afrika, und die Notwendigkeit, diese gemeinsam anzugehen“, heißt es in der Verlautbarung.

Es gab keine Erwähnung von Präsident Joe Biden.

„Wir haben über COVID-19, den Klimawandel, die Stärkung der Demokratie zu Hause und auf der ganzen Welt sowie über internationale Herausforderungen gesprochen. @POTUS und ich freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Präsident Macron, um eine bessere Zukunft für unsere beiden Länder aufzubauen“, schrieb Harris in einem Tweet.

Biden hatte bereits am 24. Januar mit Macron gesprochen.

Erster Anruf von Harris ging an Trudeau

Harris telefonierte Anfang des Monats mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau. Das Weiße Haus sagte, es war ihr erster Anruf an einen ausländischen Staatschef als Vizepräsidentin.

„Der Premierminister gratulierte der Vizepräsidentin zu ihrer historischen Wahl, und sie erinnerte sich gerne an die Jahre, die sie in Montréal verbracht hatte“, hieß es in einer Mitteilung von Trudeaus Büro. Er fügte hinzu, dass sie auch andere Angelegenheiten besprochen hätten, darunter die Bekämpfung der COVID-19-Pandemie.

„Wir haben unsere Verpflichtung besprochen, in mehreren Bereichen eng zusammenzuarbeiten, einschließlich der Bekämpfung von COVID-19, der Bewältigung des Klimawandels und der Ausweitung unserer wirtschaftlichen Partnerschaft in einer Weise, die den Aufschwung vorantreibt und Arbeitsplätze in beiden Ländern schafft“, sagte Harris in einer Erklärung nach dem Telefonat.

Präsident Biden hatte am 22. Januar mit Trudeau gesprochen. Es war das erste Telefonat, das er nach seiner Vereidigung im Amt geführt hatte.

Vizepräsidenten rufen selten Staatsoberhäupter an. Der letzte Vizepräsident, Mike Pence, telefonierte weder mit Trudeau noch mit Macron, obwohl er die Staatsoberhäupter bei mehreren Gelegenheiten persönlich besuchte.

Das Weiße Haus reagierte nicht auf Bitten um eine Stellungnahme.

„Es ist bizarr“

Harris Anrufe zogen die Aufmerksamkeit von Konservativen auf sich. Kritik wurde von „The National Pulse“ geäußert, einem Start-Up-Media-Outlet, das von Raheem Kassam gegründet. Kassam ist ein ehemaliger Berater des britischen Konservativen Nigel Farage.

„Es ist bizarr, dass ein Vizepräsident nur wenige Wochen nach dem Start einer neuen Regierung Kontakt zu wichtigen Staatsoberhäuptern auf der ganzen Welt aufnimmt“, so das Blatt.

Die Anrufe könnten ein Zeichen dafür sein, dass Harris im Vergleich zu früheren Vizepräsidenten eine herausgehobene Position einnehmen wird, vor allem in Fragen der Außenpolitik.

Biden ist mit seinen 78 Jahren die älteste Person, die im letzten Monat ins Weiße Haus einzog. Während der 2020-Kampagne gab es Spekulationen darüber, dass er möglicherweise nur eine Amtszeit haben wird. Er selbst sagte jedoch, er sei offen für eine zweite Amtszeit.

„Ich denke, es ist eine berechtigte Frage, jeden über 70 zu fragen, ob er fit ist oder nicht und ob er bereit ist“, sagte er letztes Jahr zu ABC. „Aber … [das] einzige, was ich dem amerikanischen Volk sagen kann, ist, dass es eine berechtigte Frage ist, die man jedem stellen kann, schaut mir zu.“

Das Original erschien in The Epoch Times USA (deutsche Bearbeitung von nmc)

 



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