Kanadische Visastelle von chinesischer Polizei betrieben | Umfrage: Kinder leiden unter Lockdown

Von 12. Februar 2021 Aktualisiert: 12. Februar 2021 19:56

Beim folgenden Beitrag handelt es sich um den Originaltext zum Video: „Kanadische Visastelle von chinesischer Polizei betrieben | Deutschland verlängert Lockdown“ vom YouTube-Kanal „NTD-Deutsch“. Epoch Times hat keine redaktionellen Änderungen vorgenommen. 

Umfrage: Kinder leiden unter Lockdown

Ängste und Depressionen bei Kindern haben durch die Corona-Pandemie zugenommen. Das geht aus einer deutschen Studie hervor, wonach etwa jedes dritte deutsche Kind betroffen ist.

Eine Umfrage, die Kinder im Alter von 7 bis 17 Jahren befragte, ergab, dass sie mehr Probleme in der Schule haben, ihre Familien mehr streiten und sich die Beziehungen zu ihren Freunden verschlechtern. 

Außerdem ernähren sie sich ungesünder, verbringen mehr Zeit online und treiben weniger Sport. 

Die Forscher befragten über 1.000 Kinder und 1.500 Eltern von Mitte Dezember bis Mitte Januar, als Deutschland in den zweiten Lockdown ging.

Das Originalvideo von NTD Deutsch: 

Deutschland verlängert Lockdown

Der Lockdown in Deutschland wird bis zum 7. März verlängert. Zwar sinken die offiziellen Infektionsraten, aber die Regierung hat weiterhin Sorge aufgrund stärker ansteckenden Virus-Mutationen.

„Expertinnen und Experten erklären uns, dass es eben nur eine Frage der Zeit sei, bis diese Mutationen dann auch die Oberhand gewinnen und das Ursprungsvirus verdrängen. Darauf müssen wir uns einstellen“, sagt Angela Merkel, Bundeskanzlerin.

Die Verlängerung des Lockdowns sieht eine gewisse Flexibilität vor. Friseursalons dürfen ab dem 1. März wieder öffnen und die einzelnen Regionen dürfen entscheiden, ob sie ihre Schulen und Kindertagesstätten früher wieder öffnen. 

Einige Oppositionsparteien kritisierten die Verlängerung als unverhältnismäßig. 

Merkel betonte, die nächsten Wochen seien „existenziell“.

Kanadische Visastelle von chinesischer Polizei betrieben

Das kanadische Visumantragszentrum in Peking wird Berichten zufolge von der chinesischen Polizei betrieben.

Dies hat Bedenken ausgelöst, dass sensible persönliche Daten, die von dem Zentrum gesammelt werden, in die Hände des chinesischen Regimes gelangen könnten.

Das kanadische Medium „The Globe and Mail“ enthüllte dies Anfang dieser Woche. Demzufolge ist die Firma, die das kanadische Visumantragszentrum betreibt, im Besitz des Pekinger Büros für öffentliche Sicherheit.

Das Zentrum sammelt Fingerabdrücke, Fotos, biografische Informationen und andere persönliche Daten von Visumantragstellern.

Laut dem Bericht der „Globe and Mail“ sind einige der Mitarbeiter des Zentrums Mitglieder der Kommunistischen Partei Chinas. Sie werden von einer Schule rekrutiert, welche die nächste Generation der Parteielite ausbildet. Hierbei handelt es sich um das Beijing Youth Politics College.

Das polizeieigene chinesische Unternehmen bietet auch Dienstleistungen für Visazentren anderer Länder an, darunter Großbritannien, Italien, Belgien, Irland und Neuseeland. 

Beijing Shuang-hsiong ist ein Subunternehmer von VFS Global. Das ist das Unternehmen, das für die kanadische Regierung Visabearbeitungsdienste für mindestens 83 Länder rund um den Globus anbietet. 

VFS Global steht auch in engen operativen Beziehungen zu chinesischen Behörden in anderen Städten. 

Das kanadische Visabüro in Shanghai gehört beispielsweise zu 30 Prozent der Shanghai Municipal Education Commission.

Ein chinesisches Staatsunternehmen besitzt die Mehrheit der kanadischen Visastelle in der südlichen Stadt Guangzhou. 

In der nördlichen Stadt Jinan gehört der lokale Subunternehmer des Visazentrums zu über 90 Prozent einem Mitglied des wichtigsten Beratungsgremiums der KPC. 

Ein ehemaliger kanadischer Botschafter in China sagt: „Es ist am besten, davon auszugehen, dass es keine Privatsphäre für Visumanträge gibt, die in China gestellt werden.“

Ein Cybersecurity-Experte sagte außerdem, dass Peking eine bessere Chance hat, seine Agenten durchzubekommen, wenn es weiß, was in der Visazentrale vor sich geht. 

Das Wissen darüber, was in einer Visazentrale passiert, könnte einen hohen geheimdienstlichen Wert haben. „Wenn man sehen kann, wer abgelehnt und wer genehmigt wird, hat man eine bessere Chance, seinen Agenten durchzubekommen“, sagte Herr Potter. 

Kanadische Abgeordnete fordern nun die Regierung auf, den Vertrag mit der Firma zu beenden.

Nebenwirkungen von Impfstoffen in China nicht gemeldet

Eine Stadt in Nordchina wurde in Bezug auf das Infektionsrisiko mit dem KPC-Virus herabgestuft. Aber die Abriegelungsmaßnahmen wurden nicht gelockert. Das geschieht, wie Einheimische behaupten, aufgrund von Nebenwirkungen des Impfstoffes, worüber die Behörden nicht berichten.

Am 8. Februar wurde die Stadt Nangong in der Provinz Hebei zu einem Gebiet mit geringem Risiko für eine Infektion mit dem KPC-Virus herabgestuft. Aber die Behörden führen dort weiterhin Maßnahmen durch, die für Regionen mit hohem Risiko vorgesehen sind. Die Menschen dürfen immer noch nicht nach draußen gehen, nachdem sie mehr als einen Monat lang in ihren Häusern eingeschlossen waren. 

Außerdem wurde die Impfung für alle Bürger verpflichtend gemacht – außer für die über 60-Jährigen. Einige Einheimische erzählten uns, dass sie nach der Impfung Nebenwirkungen bemerkten. Aber die Behörden versäumten es, die Nachwirkungen zu melden. 

Herr Lin ist einer der Einwohner der Stadt Nangong. Er sagt, dass er glaubt, dass es beim Kampf gegen die Pandemie nur um Politik gehe. Die Beamten stuften die Stadt auf eine niedrige Risikostufe herab, weil sie nicht von höherrangigen Beamten für ihr Versagen bei der Bekämpfung des Virus kritisiert werden wollen. Das liegt daran, dass zu viel Kritik sie ihren Job kosten könnte. 

„Jetzt wurde die Risikostufe auf die Stufe ‚Niedrig‘ heruntergesetzt, aber die Stadt wird immer noch als Hochrisikobereich behandelt. Alle Türen sind immer noch versiegelt, sie lassen die Leute nicht hinausgehen. Wenn Leute rausgehen, werden sie von der Polizei verhaftet und festgehalten“, sagt Herr Lin, Einwohner der Stadt Nangong.

Herr Lin erklärt, dass die Menschen dort zu einer Impfung gezwungen wurden.

„Personen von 18 bis 59 Jahren müssen geimpft werden. Das gilt auch für Kinder über drei Jahren. Wenn sie den Impfstoff nicht bekommen, dürfen sie nicht in die Schule gehen. Die Leute dürfen auch nicht zur Arbeit gehen. Die Behörden haben Macht, man muss ihnen gehorchen. Ohne die Impfung darf man nicht einmal einkaufen gehen. Jeder hat einen Impfausweis, aus dem hervorgeht, ob man geimpft worden ist“, so Herr Lin weiter.

Ein anderer Anwohner berichtet, dass er und ein Klassenkamerad Nebenwirkungen erlitten haben, nachdem sie geimpft wurden.

„Ich hatte allergische Reaktionen im Gesicht, nachdem ich geimpft wurde. Mein Gesicht hat gejuckt, sehr gejuckt. Mein Arm schmerzte den ganzen Tag lang, am nächsten Tag habe ich mich nicht getraut, die nächste Dosis zu bekommen. Ich wurde zusammen mit meinem Klassenkameraden geimpft. Er bekam am Abend sehr starke Kopfschmerzen“, sagt Herr Zhou, Einwohner der Stadt Nangong.

Keine der Nebenwirkungen wurde von den lokalen Medien berichtet.

Bestätigte Fälle in der Provinz Hebei sind zudem immer noch auf dem Vormarsch. 

Viele Autobahnen in der Provinz sind geschlossen worden, während diejenigen, die vor den Mondneujahrsfeierlichkeiten unterwegs waren, auf den Hauptstraßen blockiert wurden. Die Provinzhauptstadt Shijiazhuang hat außerdem alle Personenzüge ausgesetzt.

 

 



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