Symbolbild.Foto: iSTock

Mehr als 200 Häftlinge nach Gefängnisausbruch in Haiti auf der Flucht

Epoch Times27. Februar 2021 Aktualisiert: 27. Februar 2021 6:55

Nach einem gewaltsamen Gefängnisausbruch in Haiti mit 25 Todesopfern sind mehr als 200 Häftlinge weiterhin auf der Flucht. Unter den Todesopfern seien sechs Gefängnisinsassen sowie der Leiter der Haftanstalt, sagte ein Regierungssprecher am Freitag (26. Februar). Zudem hätten die Ausbrecher auf ihrer Flucht mehrere Zivilisten getötet.

Insgesamt waren rund 400 Insassen am Donnerstag aus dem Hochsicherheitsgefängnis in Croix-des-Bouquets nahe der Hauptstadt Port-au-Prince ausgebrochen. Bis Freitag wurde etwa die Hälfte der Ausbrecher wieder festgenommen. Nach den übrigen wurde nach Angaben des Sprechers noch gefahndet: „Manche von ihnen tragen Handschellen, sie werden nicht weit kommen.“

Die  Haftanstalt ist für maximal 872 Häftlinge ausgerichtet. Zum Zeitpunkt des Ausbruchs waren dort jedoch mit 1542 fast doppelt soviele Insassen untergebracht. (afp)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion