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Sexuelle Belästigung in der Silvesternacht: Schweizerin bricht afghanischem Asylbewerber das Nasenbein

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Lesedauer: 1 Min.

Eine 21-jährige Schweizerin hat in der Silvesternacht in der Wiener Innenstadt einem 20-jährigen Afghanen, der sie sexuell belästigte, das Nasenbein gebrochen, berichtet die „Kronen-Zeitung“.
Laut Polizei hat ihn das Belästigungsopfer offenbar reflexartig beim Umdrehen geschlagen. Der 20-Jährige blutete stark. Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus.
Hintergrund: Eine Gruppe von Touristen aus der Schweiz feierte am Rathausplatz die Silvesternacht. Dabei soll der afghanische Asylbewerber mehreren jungen Frauen zu nahe gekommen sein. Als er der Schweizerin schließlich ans Gesäß fasste, erhielt er unmittelbar von der herumwirbelnden Frau einen Schlag mitten ins Gesicht.
Zeugen des Vorfalls riefen gegen 1.30 Uhr die Polizei. Der Afghane selbst wandte sich aufgrund der starken Blutung an den Sicherheitsdienst vor Ort, der die Rettungskräfte verständigte.
„Zeugen sagten aus, dass mehrere Frauen von dem Afghanen begrapscht worden waren“, erläuterte Polizeisprecher Harald Sörös am Mittwoch.
Der 20-Jährige erhielt eine Anzeige wegen sexueller Belästigung. Die Schweizerin erhielt eine Anzeige wegen Körperverletzung.
Bei einer Verurteilung wegen Körperverletzung droht Ihr eine Freiheitsstrafe oder aber die Zahlung einer Geldstrafe.
Wenn seitens der Staatsanwaltschaft die Abwehrreaktion als angemessen eingestuft wird, könnte die Anzeige fallen gelassen werden.
In einem Kommentar in der Kronen-Zeitung fragt der Autor, warum die Polizei nicht weitere Details seitens des Täters nannte?
Im Sinne einer transparenten und korrekten Polizeiarbeit sollte der Souverän und damit die Österreicher auch eine Antwort auf diese Fragen erhalten, so die Meinung des Autors.

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