Trump plant Social-Media-Rückkehr mit „eigener Plattform“

Der von zahlreichen Plattformen geschasste Ex-Präsident Donald Trump, der gerne über Politik twitterte, denkt an den Aufbau einer Plattform, die ihn nicht zensieren kann. Über eine mögliche Kandidatur 2024 sprach er mit „Newsmax“.
Titelbild
Donald Trump 2019.Foto: Nicholas Kamm/AFP via Getty Images
Von 22. März 2021

Der ehemalige Präsident Donald Trump wird seine eigene Social-Media-Plattform aufbauen und in zwei bis drei Monaten wieder online posten, erklärte sein Berater und Sprecher Jason Miller in einem Interview mit „Fox News“. Unterdessen sieht Trump gute Chancen, 2022 das Repräsentantenhaus zurück zu gewinnen.

Miller, Trumps prominentester Sprecher, ging nicht näher auf das Social-Media-Projekt ein und nannte auch keinen möglichen Namen. Er sagte nur, man werde das „Spiel komplett neu definieren“ und „Dutzende Millionen“ von Nutzern anziehen.

Trump hatte im Januar knapp 90 Millionen Twitter-Follower. Nachdem er von Twitter und weiteren Seiten wie Facebook, YouTube, Twitch und Snapchat dauerhaft gesperrt worden war, war spekuliert worden, ob er zu Social-Media-Websites wie Gab, MeWe, oder Parler wechseln würde, die von Konservativen bevorzugt werden.

Trump bestätigte im Februar, dass Parler ein ernsthaftes Interesse daran gehabt habe, ihn auf ihrem Portal zu haben. Er spekulierte aber, dass Parler nicht in der Lage wäre, die Menge an Traffic zu bewältigen, die er auf die Website bringen würde. „Mechanisch können sie die Anzahl der Nutzer nicht bewältigen“, bemerkte er in einem Interview.

Seit Twitter seinen Account gesperrt hat, hat sich der ehemalige Präsident dafür entschieden, Presseerklärungen über seine Berater und per E-Mail zu veröffentlichen.

Nach Millers Einschätzung hat Trump immer noch einen beträchtlichen Einfluss auf die Republikanische Partei. Über 20 Senatoren und über 50 Mitglieder des Kongresses hätten bislang bei ihm angerufen oder ihn in seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida besucht.

Zuerst das Repräsentantenhaus gewinnen

Der ehemalige Präsident gab letzte Woche ein längeres Interview bei „Newsmax“. Demnach hat er noch nicht entschieden, ob er 2024 erneut für das Weiße Haus kandidieren wird. Umfragen zufolge sei der Zuspruch für seine erneute Kandidatur hoch, allerdings wolle er Wahlergebnisse für das Repräsentantenhaus im nächsten Jahr abwarten.

Dort haben die Demokraten derzeit einen Vorsprung von 219 zu 211, bei fünf vakanten Sitzen. „Als Erstes müssen wir sehen, was wir mit dem Repräsentantenhaus machen können“, sagte Trump. „Ich denke, wir haben eine sehr gute Chance, das Haus zurückzuerobern.“

Dennoch sieht er im neuen Wahlgesetz der Demokraten die Gefahr, dass es für Mitglieder seiner Partei überhaupt schwierig wird, gewählt zu werden. Trump: „Wenn man sich anschaut, was sie [bei der Wahl 2020] getan haben, und wenn man sich die Unehrlichkeit und all die Dinge anschaut, die in dieser Wahl stattgefunden haben, das hätte nie passieren dürfen. Man muss dieses Gesetz stoppen.“

Das Original erschien in The Epoch Times USA mit dem Titel: Trump Plans Social Media Return With ‘His Own Platform,’ Adviser Says (deutsche Bearbeitung von mk)



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