USA: Zwei Klimaaktivisten nach Protestaktion in Museum in U-Haft

In den USA sind zwei Klimaaktivisten wegen einer Protestaktion in einer Kunstausstellung in Untersuchungshaft genommen worden. Laut US-Staatsanwaltschaft wird ihnen Verschwörung zur Begehung einer Straftat gegen die Vereinigten Staaten und Verletzung einer Ausstellung vorgeworfen.
Klimaaktivisten der Gruppe »Letzte Generation« haben im Leopold Museum das Gemälde »Tod und Leben« von Gustav Klimt mit Öl überschüttet.
Klimaaktivisten der Gruppe „Letzte Generation“ haben im Leopold Museum das Gemälde „Tod und Leben“ von Gustav Klimt mit Öl überschüttet, 15.November 2022.Foto: Unbekannt/LETZTE GENERATION ÖSTERREICH/dpa/AP
Epoch Times27. Mai 2023

In den USA sind zwei Klimaaktivisten wegen einer Protestaktion in einer Kunstausstellung am Freitag in Untersuchungshaft genommen worden. Nach Angaben der US-Staatsanwaltschaft wird ihnen Verschwörung zur Begehung einer Straftat gegen die Vereinigten Staaten und Schädigung eines Museums vorgeworfen. Demnach stellten sich Timothy Martin und Joanna Smith, beide 53 Jahre alt, zuvor den Behörden.

Die beiden wurden beschuldigt, in der National Gallery of Art die Vitrine und den Sockel der Skulptur „Kleine 14-jährige Tänzerin“ des französischen Künstlers Edgar Degas mit Farbe beschmiert zu haben. Durch die Attacke entstand laut Staatsanwaltschaft ein Schaden in Höhe von 2400 Dollar (2200 Euro), für dessen Beseitigung das Werk zehn Tage aus der Ausstellung genommen werden musste.

Den beiden Aktivisten drohen bis zu fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe in Höhe von bis zu 250.000 Dollar.

Zu der Aktion im April bekannte sich eine Gruppe mit dem Namen „Declare Emergency“ (Notstand ausrufen), die nach Angaben der US-Staatsanwaltschaft auch Straßen im Großraum Washington blockiert hat, um die Aufmerksamkeit auf den Klimawandel zu lenken. Es handelte sich um eine der ersten Protestaktionen dieser Art in Nordamerika.

In Europa hatten Klimaaktivisten im vergangenen Jahr unter anderem Gemälde von Vincent van Gogh, Claude Monet und Francisco de Goya attackiert. (afp)



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