1. Konferenz der Anti-Lockdown-Linken – Brandbrief über linke Mitmacher und den Weg zur Diktatur

Warum machen viele Frieden und Freiheit liebende Menschen die restriktiven Corona-Maßnahmen mit – offenbar ohne zu hinterfragen? Warum setzt sich Black Lives Matter nicht für die Opfer der Lockdownpolitik in ärmeren Ländern ein? Gibt es eine globale Agenda? Das sind die Fragen, die sich die neue Initiative „Freie Linke“ stellt. Am 27. März haben sie ihre erste Online-Konferenz.
Titelbild
Die Kinder der Pandemie: Aufwachsen in der „Generation Corona“ (Symbolbild).Foto: Istockphoto/lithiumcloud
Von 12. März 2021

Am Samstag, 27. März, veranstaltet die Initiative „Freie Linke“ ihre „1. Konferenz der Anti-Lockdown-Linken“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In der über die Videokonferenzplattform „Zoom“ veranstalteten Konferenz will man darüber diskutieren, warum der Großteil der Linken versage und die anti-demokratische Lockdown-Politik unterstütze. Diskussionspunkt ist auch, welche politischen und wirtschaftlichen Interessen hinter der Lockdown-Politik der Regierungen stecken und wie man zu den Massenprotesten gegen die Corona-Maßnahmen steht.

Ihren eigenen Angaben nach ist die „Freie Linke“ ein Zusammenschluss von Linken unterschiedlicher Strömungen, die sich aufgrund der Zuspitzung der globalen Entwicklungen auf verschiedenen Ebenen zusammengefunden haben. Man will gemeinsam für eine demokratische Zukunft in Freiheit und Frieden sowie den Erhalt der Grund- und Menschenrechte aller Menschen kämpfen. Ein gemeinsamer Punkt vereint sie: die Ablehnung der demokratiefeindlichen Maßnahmen, die in Deutschland wie auch weltweit zum vorgeblichen Schutz vor dem Corona-Virus ergriffen worden sind.

„Freier Funke“ und ein Brandbrief

In der Rubrik „Freier Funke – Stimme der Freien Linken“ auf der Website der Initiative kommen mehrere Autoren zu Wort, die sich kritisch mit der aktuellen Lage in der Pandemie auseinandersetzen – und einen Zwiespalt der linken Community sehen, sei es in der Politik oder im linken Extremismus. Aber auch das Schweigen der links orientierten breiten Masse wird thematisiert.

In einem am 28. Februar veröffentlichten „Brandbrief“ einer Gastautorin wird dieser Zwiespalt deutlich, ein offensichtlicher Widerspruch zwischen Freiheitsdenken und dem Stillhalten angesichts der restriktiven Corona-Maßnahmen der Regierung. Die Autorin wundert sich, „dass Menschen, die ihr für kritisch und taff gehalten habt, plötzlich alles mitmachen“, mitlaufen würden, nichts mehr infrage stellen würden. Gerichtet ist der Brief an alle – Freunde, Nichtfreunde und Klassengeschwister, so die Autorin. Sie mahnt ihre Mitstreiter: „Ihr habt sie für klug gehalten, für Linke, für Friedensaktivisten; sie haben vielleicht sogar studiert, aber sie glauben trotzdem an die Geschichte der Imperialisten“, welche derart „zusammengestümpert“ ist, dass man nicht mal einen Schulabschluss brauche, um dahinter zu steigen.

Auf dem Weg zur globalen Diktatur?

Die Autorin ist überzeugt, dass der „globale Kapitalismus in seiner brutalen imperialistischen Endzeitausprägung an der Schwelle zu neuen Herrschaftsformen“ ist. Der „mörderische Kapitalismus soll durch eine noch brutalere, globale Technokratendiktatur“ ersetzt werden, für die das Gros von Menschen überflüssiges Humankapital sei.

In dem Brandbrief erinnert sich die Autorin an die Frage einer Aktivistin bei einer Demo in Hannover, wo denn Black Lives Matter bleibe: „Wo seid ihr, black sisters and brothers? Warum setzt ihr euch nicht für die schwarzen Leben in Ländern ein, in denen die Menschen nicht am Virus, sondern am Lockdown-Elend sterben?“

Die reichsten und mächtigsten Technokraten würden die Pandemie-Angst dafür nutzen, ihre Herrschaft auf neue Füße zu stellen: „Auf die Füße ihrer Aneignung des gesamten Planeten Erde mit allem Leben darauf.“

Auf dem Telegram-Kanal der „Freien Linken“ ruft sie zum Widerstand gegen den „autoritären Corona-Kapitalismus“ auf.

Die erlebte Realität

Auch die Gefahren der Auswirkungen der Corona-Maßnahmen für die Jugend spricht die Autorin an. Es mache sich eine riesige Resignation breit, eine Perspektivlosigkeit. „Ich erlebe weinende Alte, weinende Mütter, betrübte, lethargische Kinder, die nicht mehr lachen, in meiner Nachbarschaft“, schreibt sie.

„Ich bin verzweifelt“, schreibt die Gastautorin. Sie blicke voll Sorge auf ihre Kinder, doch fehle ihr immer mehr der Antrieb, um zu kämpfen: „Das macht mich aggressiv und hilflos zugleich.“

Vermutlich ist sie Journalistin, denn sie schreibt: „Ich kann auch nicht mehr für Medien arbeiten, die das, was jetzt unser aller Leben bestimmen wird, das Leben der Ärmsten zuerst vernichten wird und es schon tut, weitgehend ignorieren.“ Es plagt sie ihr Gewissen. Sie könne nicht „über Nebensächlichkeiten unter Ausblendung des Wichtigsten berichten“, sagt sie – und das angesichts der Entwicklung des vor der Tür schon tobenden Krieges.

Es ist nicht das Virus, was uns töten wird. (…) Töten werden uns die Waffen der Herrschenden und ihre Erfüllungsgehilfen.“

„Schwestern und Brüder“ seien auf dem Weg, zu Erfüllungsgehilfen der imperialistischen Schergen zu werden. Sie würden deren absurden Geschichten darbringen und: „Es sind auch Linke, die sich einem falschen Solidaritätsnarrativ unterwerfen.“



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