Alexander GaulandFoto: über dts Nachrichtenagentur

AfD: Alexander Gauland warnt vor „schleichender Landnahme“ – Asylrecht ist Einwanderungsrecht geworden

Epoch Times10. Juni 2017 Aktualisiert: 11. Juni 2017 9:35
„Das Asylrecht ist zu einem Einwanderungsrecht für die Armen dieser Welt geworden“, sagte Gauland (AfD). „Es ist eine schleichende Landnahme. Allmählich werden Sie hier keinen mehr Platz haben“.

Bundestags-Vize Alexander Gauland startete im Wahlkreis von Angela Merkel den Wahlkampf der AfD. Er sprach auch zur Flüchtlingspolitik der Kanzlerin.

„Das Asylrecht ist zu einem Einwanderungsrecht für die Armen dieser Welt geworden“, sagte Gauland. „Es ist eine schleichende Landnahme. Allmählich werden Sie hier keinen mehr Platz haben“, rief er Teilnehmern der Kundgebung zu, wie die „Welt“ berichtet.

Auch AfD-Landeschef und Spitzenkandidat Leif-Erik Holm warb um Erststimmen: „Holm wählen – Denkzettel für Merkel“. Und: „Wir können Geschichte schreiben, wenn wir Frau Merkel in die Uckermark schicken.“

Die AfD möchte wie andere Parteien auch deutlich zweistellig und nach Aussagen der Partei selbst als drittstärkste Kraft in den Bundestag einziehen.

Bei der Landtagswahl im Herbst 2016 lag die AfD mit 20,8 Prozent knapp vor der CDU. Seit 1990 holt sich Angela Merkel im Ostseewahlkreis ihr Direktmandat. Bei der letzten Wahl erhielt sie 56,2 Prozent der Erstwählerstimmen. (ks)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion