Eine Polizeibeamtin sichert in Wutha-Farnroda in Thüringen Spuren.Foto: Martin Wichmann/dpa

Afghane bei Streit unter Asylbewerbern tödlich verletzt

Epoch Times18. Oktober 2015 Aktualisiert: 18. Oktober 2015 12:44
Bei einem Streit unter jungen Flüchtlingen aus Afghanistan ist nahe Eisenach ein 20-Jähriger erstochen worden. Wie die Polizei in Gotha mitteilte, waren mehrere Männer am Samstagabend in einer Wohnung in Streit geraten.

Dabei habe ein 18-Jähriger mit einem Messer auf einen seiner Landsleute eingestochen. Als der mutmaßliche Täter vor dem Haus auf einen 22-jährigen Deutschen traf, griff er ihn ebenfalls mit dem Messer an und verletzte ihn schwer. Der Angreifer wurde festgenommen.

Nach Angaben der Polizei und zuständigen Staatsanwaltschaft Meiningen sind Motive und Hintergründe für die Tat noch unklar. „Der mutmaßliche Täter wird vernommen. Er hat sich aber noch nicht näher zu der Tat eingelassen“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Meiningen, Jochen Grundler, auf Anfrage.

Der schwer verletzte Deutsche werde im Krankenhaus behandelt und könne nach dem Angriff noch nicht vernommen werden.

Die Männer aus Afghanistan waren nicht im einem Flüchtlingsheim untergebracht, sondern lebten in einer Wohnung. Wie lange sie schon in Deutschland sind, konnte die Staatsanwaltschaft nicht sagen. (dpa/ks)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion