Bayern macht Meistertitel rückwirkend zum 1. Januar kostenfrei

Das Masterstudium ist kostenlos. Nun hat Bayern dieselbe Regelung auch für die Meisterausbildung eingeführt – und zwar rückwirkend zum 1. Januar.
Ein Auszubildender im Metall-Handwerk misst in einem Ausbildungszentrum die Dicke eines Werkstücks. Viele Handwerksbetriebe suchen händeringend nach Azubis.
Ein Auszubildender im Metall-Handwerk misst in einem Ausbildungszentrum die Dicke eines Werkstücks.Foto: Felix Kästle/dpa
Epoch Times14. März 2023

Bayern macht den Meistertitel für Handwerker rückwirkend zum 1. Januar kostenfrei. „Wir sind das erste und einzige Bundesland“, sagte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag in München nach einer Sitzung seines Kabinetts vor Journalisten. Er hoffe, dass sich auch andere Bundesländer ein Beispiel daran nehmen. „In Bayern hat das Handwerk einen sehr vergoldeten Boden.“

Söder hatte die Kostenfreiheit des Meistertitels schon länger angekündigt, neu ist die rückwirkende Regelung. So könnten bereits in diesem Jahr etwa 30.000 Anwärter des Meistertitels davon profitieren, sagte Söder. Die „Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung“ sei Ziel der bayerischen Landesregierung, Master und Meister würden nun gleichgesetzt, was die Kostenfreiheit angehe.

Laut Söder werden bei der Meisterausbildung bisher drei Viertel durch das Ausbildungsbafög getragen, der Rest müsse zugezahlt werden. Diese Lücke solle durch eine Erhöhung des Meisterbonus in Bayern geschlossen werden, damit am Ende keine Kosten übrig bleiben. (afp/dl)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion