Grundrente: Bundesarbeitsministerium prüft Freibetragslösung

Epoch Times16. Januar 2019 Aktualisiert: 5. Februar 2019 10:39
Das Bundesarbeitsministerium prüft bei den Vorbereitungen für den geplanten Gesetzentwurf zur Grundrente für langjährige Geringverdiener auch ein Freibetragsmodell.

Das Bundesarbeitsministerium prüft einem Medienbericht zufolge bei den Vorbereitungen für den geplanten Gesetzentwurf zur Grundrente für langjährige Geringverdiener auch ein Freibetragsmodell.

Die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Mittwochsausgaben) berichten unter Berufung auf Koalitionskreise, profitieren könnten davon rund 130.000 Geringverdiener mit 35 Jahren Beitragszahlung inklusive Kindererziehung oder Pflegezeiten, die auf die Grundsicherung im Alter angewiesen sind.

Ihre Rentenansprüche würden demnach künftig nicht mehr voll angerechnet. Zusätzlich zur Grundsicherung bekämen sie einen Teil ausgezahlt – bis zur Höhe des Freibetrags.

Die Kosten des Modells für die Grundsicherung belaufen sich den Angaben zufolge auf 200 Millionen Euro. Freibeträge für die Anrechnung auf die Grundsicherung gibt es bereits für Ansprüche aus betrieblicher Altersvorsorge und Riester-Rente. In der gesetzlichen Rentenversicherung ist dies bislang nicht vorgesehen.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will bis Mitte des Jahres einen Vorschlag für die Einführung einer Grundrente machen. Auf deren Einführung hatten sich SPD und Union in ihren Koalitionsgesprächen verständigt. (afp)

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