BMW-Chef findet autofreie Innenstädte „erstrebenswert“ – Sieht Autos dort nur als Einkaufsvehikel

Epoch Times27. Dezember 2019 Aktualisiert: 27. Dezember 2019 18:26
BMW-Vorstandsvorsitzender Oliver Zipse gab in einem Interview mit der "SZ" einige Äußerungen von sich, die etwas widersprüchlich oder an der Realität vorbeizugehen scheinen. So sieht er Autos in den Innenstädten anscheinend vorwiegend als Fahrzeuge für den Einkauf.

Der BMW-Vorstandsvorsitzende Oliver Zipse spricht sich für weniger Autos in Ballungsräumen aus. „Ich finde die Idee einer autofreien Innenstadt erstrebenswert“, sagte Zipse der „Süddeutschen Zeitung“ (Wochenendausgabe). Er sehe keinen Gewinn darin, wenn Menschen nur zum Einkaufen mit dem eigenen Auto in die Zentren fahren.

In München, dem Hauptsitz des Autobauers, scheitere Zipse zufolge eine bessere Verkehrsplanung bislang daran, dass die öffentliche Verwaltung ihre Daten nicht preisgeben möchte, die man für ein vernetztes Mobilitätsangebot brauche. „Es gibt Städte, da geht das hervorragend – in München geht es leider noch nicht.“

In der Debatte um große Automodelle geht der BMW-Chef indes auf Konfrontationskurs: „Die hämische SUV-Debatte ist Panikmache, die nichts mit der Realität zu tun hat“, sagte Zipse. „Der 15 Jahre alte Kombi ist da doch der viel größere Klimasünder.“ Gleich bei seiner ersten Automesse als Vorstandschef hatten im September Klimaaktivisten am Stand des Münchner Autobauers auf der IAA demonstriert und waren unter anderem auf Autodächer geklettert.

BMW wolle „gesellschaftlichen Friktion“ überwinden helfen

Man habe trotz der beschädigten Wagen in diesem Fall von Anzeigen gegen die Aktivisten abgesehen, sagte Zipse: „Der Protest war Ausdruck dieser gesellschaftlichen Friktion, die wir als BMW ja überwinden helfen wollen.“ Für die Zukunft des Autos glaubt man bei BMW anders als zum Beispiel bei Volkswagen an einen Mix aus verschiedenen Motoren: „Elektromobilität ist für uns eine technologische Selbstverständlichkeit – aber eben auch nicht die einzige Antriebstechnologie“, so der BMW-Chef.

Wer heute ein Elektroauto kaufe, brauche in vielen Fällen noch einen Zweitwagen. Der Münchner Hersteller setzt besonders auf Plug-in-Hybride, die sowohl elektrisch als auch mit Verbrennungsmotor gefahren werden können. Dabei bietet BMW nun eine Technik an, bei der sich städtische Umweltzonen im Navigationssystem hinterlegen lassen. Sobald das Auto hineinfährt, schaltet der Wagen automatisch auf Elektroantrieb. „Das kostet die Städte keinen Cent und sie reduzieren genau dort die Schadstoffe, wo der Bedarf am höchsten ist“, sagte Zipse. (dts)

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Die Anhänger der Theorie des „menschengemachten Klimawandels“ behaupten, dass diese Schlussfolgerung durch wissenschaftlichen Konsens erreicht wurde oder bereits wissenschaftlich abgesichert ist – doch dem ist nicht so. Für einige Umweltschützer gelten Menschen, die diese Schlussfolgerung ablehnen, nicht nur als wissenschaftsfeindlich, sondern auch als Anti-Humanisten. Der Physiker Michael Griffin, ein ehemaliger NASA-Administrator, sagte in einem Interview mit National Public Radio (NPR) im Jahr 2007:

Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Globalisierung – dass ein Trend zur globalen Erwärmung besteht. Ich bin mir nicht sicher, ob es berechtigt ist zu sagen, dass es ein Problem ist, mit dem wir ringen müssen. Wenn man davon ausgeht, dass es ein Problem ist, geht man davon aus, dass der Zustand des Erdklimas heute das optimale Klima ist, das beste Klima, das wir haben oder jemals hatten, und dass wir Maßnahmen ergreifen müssen, um sicherzustellen, dass es sich nicht ändert.

Vor allem glaube ich nicht, dass es in der Macht der Menschen liegt, dafür zu sorgen, dass sich das Klima nicht ändert, wie die Millionen Jahre Geschichte gezeigt haben, und zweitens möchte ich wohl fragen, welchen Menschen – wo und wann – das Privileg gewährt werden soll, zu entscheiden, dass dieses besondere Klima, das wir heute hier haben, im Moment das beste Klima für alle übrigen Menschen ist. Ich denke, das ist eine ziemlich arrogante Position, die die Leute einnehmen wollen.

Im Kapitel 16 des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ geht es um den Konsens zum „Klimawandel“, der nicht infrage gestellt werden darf.

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