Tourist mit Atemschutzmaske in Rom.Foto: ALBERTO PIZZOLI/AFP via Getty Images

Coronavirus-Newsticker 23.2.: Österreich stoppt Zug in Richtung München und Zugverkehr aus Italien

Epoch Times22. Februar 2020 Aktualisiert: 2. März 2020 7:52
Nachdem in Frankreich ein Chinese gestorben war, meldet Italien jetzt die ersten an der Lungenseuche Covid-19 verstorbenen Europäer. Italien sagte alle Sportveranstaltungen bis zum 1. März ab - auch den berühmten Karneval von Venedig. Weitere Meldungen zum Coronavirus im Newsticker.

Seit mehr als elf Wochen grassiert das Coronavirus und verbreitet die neue Lungenkrankheit Covid-19. Zuerst trat das Virus im chinesischen Wuhan am 1. Dezember auf. Inzwischen hat sich das Virus international ausgebreitet – auch bis nach Deutschland. Mit dem 36-seitigen Epoch Times Sonderdruck zum Coronavirus können Sie sich gründlich über das Thema informieren. Weitere Entwickelungen hier im Newsticker.

Sonntag, den 23. Februar

23:15 Uhr: Österreich stoppt Zug in Richtung München und Zugverkehr aus Italien

Österreich hat am Sonntag den gesamten Zugverkehr aus Italien wegen Sorge um Ansteckungen mit dem Coronavirus unterbrochen. „Derzeit sind Zugfahrten über den Brenner nicht möglich“, teilte die Österreichische Bahn am Abend mit. Bei zwei aus Italien kommenden Zuginsassen waren Infektionssymptome aufgetreten. Die ÖBB hatte kurzerhand das Innenministerium kontaktiert, durch die schnelle Reaktion konnte der zuständige Bezirkshauptmann die Einreise per Bescheid verhindern, erklärte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP).

APA berichtete unter Berufung auf die Polizei, der Zug sei am Sonntagnachmittag in Venedig abgefahren und habe in Verona gehalten, nachdem zwei deutsche Fahrgäste mit Fiebersymptomen und starkem Husten aufgefallen waren. Die beiden Frauen seien daraufhin in einem Krankenhaus in Verona auf das Coronavirus untersucht worden, der Test sei jedoch negativ gewesen. Der Zug fuhr daraufhin weiter, wurde jedoch am Brenner erneut gestoppt.

Wie italienische Behörden am Sonntagabend bestätigten, warteten die rund 300 Passagiere – zum Großteil Österreicher und Deutsche – zunächst am Brenner auf die Weiterreise. Der Eurocity 86 fährt planmäßig von Venedig bis nach München. Von der darauf folgenden Einstellung des Zugverkehrs am Sonntagabend sind auch der EC1288, der REX1828 sowie der Express Nizza-Moskau D408 betroffen. Die Züge EC86 und EC1288 standen demnach zunächst weiter am Bahnhof Brenner.

17:55 Uhr: Italien meldet dritten Todesfall

In Italien ist eine dritte mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Person gestorben. Es handele sich um eine Frau, die in einem Krankenhaus in der Stadt Cremona in der Lombardei untergebracht war, berichten mehrere italienische Medien am Sonntagabend übereinstimmend unter Berufung auf Behördenangaben. Zuvor war die Zahl der in Italien mit dem Coronavirus infizierten Patienten auf 150 gestiegen. Mehrere Ortschaften wurden abgeriegelt, immer mehr Menschen in Italien tragen Mundschutz, auch Hamsterkäufe wurden beobachtet.

15:42 Uhr: Nachbarländer von Iran machen Grenzen dicht

Wegen der Ausbreitung der neuartigen Lungenseuche Covid-19 im Iran haben mehrere Staaten Schutzmaßnahmen wie Grenzschließungen und Einreiseverbote verfügt. „Wir haben nach einem Anstieg der Fallzahlen im Iran beschlossen, unsere Landgrenze (zum Iran) zu schließen“, sagte der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Sonntag. Diese vorübergehende Maßnahme sei nach einem Austausch mit den iranischen Behörden angeordnet worden.

Mehr dazu: Coronavirus-Epidemie im Iran: Nachbarländer machen Grenze dicht

15:15 Uhr: Virus durchkreuzt Mailänder Fashion Week

Das neue Coronavirus hat auch die Mailänder Fashion Week erreicht. Nachdem Italien den ersten große Covid-19-Ausbruch in Europa gemeldet hat, erklärte die italienische Modekammer als Veranstalterin der Fashion Week am Sonntag, allen Anweisungen der zuständigen Institutionen zu folgen.

Mehr dazu: Coronavirus bringt Mailänder Fashion Week ins Wanken

14:50 Uhr: Südkorea verhängt höchste Seuchen-Alarmstufe

Der südkoreanische Staatschef Moon Jae In hat wegen des Virus die höchste Seuchen-Alarmstufe verhängt. Die Zahl der Neuinfizierten stieg dort um 123 auf 556. Südkorea ist damit das Land mit der höchsten Fallzahl nach China. Die Zahl der Todesopfer stieg auf vier.

14:48 Uhr: Anzahl der Infizierten im Iran steigt auf 43 – Acht Tote

Im Iran stieg die Zahl der Infizierten auf 43; acht von ihnen starben laut Gesundheitsministerium. Die meisten Infektionen gingen offenbar von der Stadt Kom aus, die ein Zentrum für islamische Studien und beliebtes Touristenziel ist.

14.47 Uhr: Größte Gesundheitskrise seit 1949 in China

Das neuartige Coronavirus ist nach den Worten des chinesischen Staatschefs Xi Jinping die größte Gesundheitskrise in China seit der Gründung der Volksrepublik 1949. Das Virus verbreite sich schneller als alle vorangegangenen, habe die höchste Zahl von Infizierten und sei am schwierigsten zu vermeiden und zu kontrollieren, sagte Xi am Sonntag bei einem Treffen zum Umgang mit der Epidemie.

„Das ist eine Krise für uns und es ist ein großer Test“, stellte der Präsident fest. Die Epidemie werde „unvermeidlich“ große Auswirkungen auf Chinas Wirtschaft und Gesellschaft haben.

Hintergrundbericht – Joshua Wong: Taiwan soll wegen Coronavirus wieder in WHO aufgenommen werden – China sperrt sich

14:40 Uhr: IWF senkt Wachstumsprognose für China

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat wegen der Auswirkungen der Lungenkrankheit Covid-19 die Wachstumsprognose für China gesenkt. Der Fonds erwarte nun für 2020 ein Wirtschaftswachstum von 5,6 Prozent statt der noch im Januar vorhergesagten 6,0 Prozent, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa beim Treffen der Finanzminister der führenden Industrie- und Schwellenländern (G20) in Riad. Das Wachstum der Weltwirtschaft werde wegen des Coronavirus voraussichtlich 0,1 Prozent geringer ausfallen. Hier hatte der IWF vor kurzem noch von 3,3 Prozent Zuwachs im laufenden Jahr erwartet.

Man gehe bei diesem Szenario davon aus, dass die chinesische Wirtschaft im zweiten Quartal zur Normalität zurückkehren kann, sagte Georgiewa. Die IWF-Chefin räumte allerdings ein, es gebe noch große Unsicherheiten – etwa über die Verbreitung des Virus. Das erschwere eine verlässliche Prognose.

Hintergrundbericht – Covid-19 in Europa: Drastische Maßnahmen in Norditalien zum Schutz vor der Coronavirus-Krise

13:35 Uhr: Karneval in Venedig und alle Sportveranstaltungen bis 1. März abgesagt

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Wegen der Verbreitung des neuartigen Coronavirus in Norditalien wird der berühmte Karneval von Venedig vorzeitig abgebrochen. Ab Sonntagabend würden sämtliche Veranstaltungen des Karnevals sowie alle Sportveranstaltungen bis zum 1. März abgesagt, sagte der Präsident der Region Venetien, Luca Zaia, am Sonntag im Fernsehsender Sky TG24.

Der Karneval von Venedig hatte am 8. Februar begonnen und hätte eigentlich noch bis Dienstag dauern sollen. Das Fest hat eine jahrhundertealte Tradition, zum ersten Mal wurde es im Jahr 1162 nach einem militärischen Sieg gefeiert. Das Spektakel mit opulenten Kostümen und phantasievollen Masken zieht Jahr für Jahr zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland an.

Hintergrundbericht: Plötzlich Geisterstadt – Codogno im Griff des Virus aus China

11:25 Uhr: 180 Schüler in Israel müssen zwei Wochen in Quarantäne

Fast 200 israelische Schulkinder müssen zwei Wochen lang zuhause bleiben, weil sie mit südkoreanischen Touristen in Kontakt gekommen sein könnten, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind. Die zweiwöchige Quarantäne für 180 Schulkinder aus insgesamt drei Schulen beginne am Sonntag, teilte das israelische Bildungsministerium mit. Die Anweisung gelte auch für 18 Lehrer und einen Aufseher.

Israel hatte am Freitag einen ersten Infektionsfall mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. Eine Passagierin des Kreuzfahrtschiffs „Diamond Princess“, das wegen des Virus in Japan zwei Wochen unter Quarantäne stand, wurde bei ihrer Heimkehr positiv auf den Erreger getestet.

Hintergrundbericht: Coronavirus: Zehntausende aus dem Epizentrum der Epidemie in andere Städte geflohen

11:00 Uhr: 20 China-Rückkehrer aus Berlin entlassen

Nach zwei Wochen in Quarantäne sind am Sonntag 20 China-Rückkehrer aus einem DRK-Krankenhaus in Berlin-Köpenick entlassen worden. Der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Christian Reuter, zeigte sich „sehr erleichtert“, dass bei keinem der Betroffenen das neuartige Coronavirus nachgewiesen worden sei. Die 14-tägige Isolation sei eine „enorme“ Belastung für alle Beteiligten gewesen.

Die 20 Deutschen waren vor zwei Wochen aus der vom Coronavirus besonders betroffenen chinesischen Stadt Wuhan zurückgeflogen worden. Unter der Leitung des DRK wurden den Angaben zufolge bisher 124 China-Rückkehrer in Germersheim in Rheinland-Pfalz betreut.

Seit Freitag versorgt das DRK weitere 15 Rückkehrer in Kirchheim unter Teck in Baden-Württemberg. Am Samstag trafen zudem sechs deutsche Passagiere des Kreuzfahrtschiffes „Diamond Princess“ in Deutschland ein, nachdem die Quarantäne auf dem Schiff zu Ende gegangen war.

7:32 Uhr: Südkorea meldet 2 weitere Tote und 123 Neuinfizierte

Die Situation in Südkorea wird angesichts der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus immer besorgniserregender: Am Sonntag meldete das Land zwei weitere Todesfälle durch die Lungenerkrankung Covid-19. Insgesamt starben damit in Südkorea bislang vier Menschen an der Krankheit. Die Zahl der Neuinfizierten stieg um 123 auf 556 Fälle – die zweithöchste Zahl außerhalb Chinas.

Nach zwei weiteren Todesfällen durch die Lungenerkrankung Covid-19 kündigte der südkoreanische Staatschef Moon Jae In an, wegen des Virus die höchste Alarmstufe auszurufen.

Ausgangspunkt ist die Shincheonji Church of Jesus. Die Verbreitung des Virus in der christlichen Sekte ging nach Behördenangaben von einer 61-jährigen Anhängerin aus, die Virustests zunächst verweigert hatte und weiter zu Gottesdiensten in der südlichen Stadt Daegu ging.

Daegu – mit 2,5 Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt Südkoreas – meldete allein am Sonntag mehr als 90 neue Fälle. Damit sei die Gesamtzahl der Fälle in der Stadt auf 247 gestiegen, sagte der Bürgermeister Kwon Young-jin. „Das Ausmaß der Krise in Daegu und der Provinz Nord-Gyeongsang ist ernst“, sagte Kwon, der den Einheimischen riet, in ihren Häusern zu bleiben.

0:00 Uhr: Italien isoliert ein Dutzend Städte wegen Coronavirus-Ausbruch

Aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat die italienische Regierung am Samstag die Isolation von etwa einem Dutzend Städte angekündigt.

In den als Epidemiezentren geltenden Gebieten werde den Bewohnern weder die Einreise noch die Ausreise gestattet, sagte Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte. Die Menschen könnten sich nur mit „besonderen Ausnahmeregelungen“ bewegen.

In Italien wurden bislang 79 Infektionen gemeldet, zwei Menschen sind nach Behördenangaben an der Lungenkrankheit gestorben.

Conte kündigte auch die Schließung von Unternehmen und Schulen sowie die Absage von öffentlichen Veranstaltungen, wie Karnevalsfeiern und Sportwettbewerben, an. Die Behörden sagten deshalb drei für Sonntag geplante Spiele der ersten Fußballliga ab; sie sollen nachgeholt werden. Betroffen ist auch ein Spiel des Spitzenclubs Inter Mailand, der noch um die Meisterschaft kämpft.

Das von der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus besonders betroffene Gebiet liegt um die lombardische Stadt Codogno, 60 km von Mailand entfernt. Von dort wurden 54 Fälle gemeldet, aus der Nachbarregion Venetien 17. Zwei weitere Fälle gab es in der Emilia-Romagna und einen in der Region Piemont. Italien ist damit das europäische Land mit den weitaus meisten erfassten Infektionsfällen.

Die meisten Fälle in der Lombardei gehen den Behörden zufolge von einem 38-jährigen Mann aus, der mittlerweile schwer an Covid-19 erkrankt ist und auf einer Intensivstation behandelt wird. Bei dem Erkrankten handelt es sich um den ersten bestätigten Coronavirus-Fall in Codogno.

Unter anderem steckten sich laut Behörden seine schwangere Frau sowie ein Freund bei ihm an. Woher der 38-Jährige das Virus hat, ist weiterhin unklar. Vermutungen, wonach ein als „Patient Null“ geltender italienischer Forscher der Überträger war, bestätigten sich nicht.

Samstag, den 22. Februar

22:30 Uhr: Russland weist US-Angaben zu Desinformationskampagne zurück

Russland hat Angaben der US-Regierung zu einer Desinformationskampagne rund um das neuartige Coronavirus als unwahr zurückgewiesen. „Das ist eine absichtlich falsche Geschichte“, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Samstag der Nachrichtenagentur Tass in Moskau.

Die US-Regierung hatte Moskau zuvor vorgeworfen, eine groß angelegte Desinformationskampagne rund um das neuartige Coronavirus gestartet zu haben.

16:27 Uhr: Russische Plattformen machen CIA für Virus verantwortlich

Die US-Regierung wirft Russland vor, hinter einer groß angelegten Desinformationskampagne rund um das neuartige Coronavirus zu stehen. Tausende von Russland gesteuerte Nutzerkonten auf Online-Plattformen verbreiteten Falschinformationen und Verschwörungstheorien rund um das Virus und behinderten damit den Kampf gegen die Epidemie, sagten US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AFP.

Mehr dazu: Russische Plattformen behaupten CIA steckt hinter Coronavirus – USA empört

11:00 Uhr: Zweites Todesopfer in Italien

In Italien gibt es nach Medienberichten ein zweites Todesopfer durch das neuartige Coronavirus. Eine Frau aus der nördlichen Region Lombardei sei an den Folgen der Krankheit gestorben, meldete die Nachrichtenagentur Ansa am Samstag. Am Freitag war ein 78-Jähriger in der Lombardei am Coronavirus gestorben. In der Lombardei und in der benachbarten Region Venetien waren in den vergangenen Tagen rund 30 Fälle des neuartigen Virus diagnostiziert worden.

Mehr dazu: Drastische Maßnahmen in Norditalien zum Schutz vor der Coronavirus-Krise

8:58 Uhr: Sechs Passagiere der „Diamond Princess“ in Berlin gelandet

Nach dem Ende der Quarantäne auf der „Diamond Princess“ sind sechs deutsche Passagiere des Kreuzfahrtschiffes in Deutschland eingetroffen. Das Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amtes teilte am Samstagmorgen im Onlinedienst Twitter mit, die deutschen Staatsbürger und ihre Angehörigen seien auf dem Flughafen Berlin-Tegel eingetroffen. Sie waren am Freitag mit einer italienischen Maschine aus Japan ausgeflogen worden.

Die vor der japanischen Küste liegende „Diamond Princess“ war am 5. Februar wegen Fällen des neuartigen Coronavirus unter Quarantäne gestellt worden. Am Mittwoch ging der zweiwöchige Quarantänezeitraum zu Ende. Rund 500 Menschen, bei denen das Virus nicht nachgewiesen wurde und die keinen engen Kontakt zu Infizierten hatten, durften das Schiff verlassen. Mehrere der ursprünglich negativ getesteten Ex-Passagiere erwiesen sich danach jedoch als infiziert.

8:10 Uhr: USA raten wegen Coronavirus von Kreuzfahrten in Asien ab

Die USA raten ihren Bürgern angesichts des neuartigen Coronavirus von Reisen mit Kreuzfahrtschiffen in und nach Asien ab. Ein Vertreter des US-Außenministeriums warnte am Freitag, Staatsangehörige sollten sich nicht darauf verlassen, im Krisenfall mit Sonderflügen zurück in die USA gebracht zu werden.

Die USA hatten diese Woche mehr als 300 US-Bürger von dem unter Quarantäne stehenden Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“ in Japan geholt. Auch aus der chinesischen Stadt Wuhan, wo der Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19 zuerst aufgetaucht war, wurden US-Bürger ausgeflogen.

„Die US-Regierung hat zwar in den vergangenen Wochen hunderte ihrer Bürger erfolgreich in Sicherheit gebracht, solche Rückhol-Flüge sind aber nicht unser Standardvorgehen“, sagte US-Vertreter Ian Brownlee am Freitag. US-Bürger, die von örtlichen Behörden unter Quarantäne gestellt werden könnten, sollten sich deswegen nicht auf solche Flüge verlassen.

In den USA gibt es inzwischen 34 bestätigte Fälle des neuartigen Coronavirus. In 21 Fällen handelt es sich um Menschen, die aus dem Ausland zurückgeflogen wurden, davon 18 Passagiere der „Diamond Princess“.

7:09 Uhr: Italien meldet ersten europäischen Virus-Toten

In Italien ist der erste Europäer an dem neuartigen Coronavirus gestorben. Bei dem Opfer handele es sich um einen 78-jährigen Italiener, sagte Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza am Freitag. Im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus zeigte sich die  Weltgesundheitsorganisation WHO wegen neuer Infektionsherde in und außerhalb Chinas alarmiert. Südkorea meldete am Samstag einen rasanten Anstieg der Infektionsfälle.

Der verstorbene Italiener sei zuvor positiv auf das Virus getestet worden, sagte Gesundheitsminister Speranza. Der Mann war dem Minister zufolge wegen einer anderen Krankheit vor etwa zehn Tagen in einem Krankenhaus in der Region Venetien im Norden Italiens behandelt worden. In Venetien waren zuvor zwei Infektionsfälle von örtlichen Behörden bestätigt worden, in der benachbarten Lombardei 15 Fälle.

Aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung der Viruserkrankung ordneten die Behörden am Freitag in mindestens zehn norditalienischen Städten die sofortige Schließung von Schulen, Behörden und sonstigen öffentlichen Gebäuden an. Auch Lebensmittelgeschäfte, Bars, Diskotheken sowie Sportzentren sollten in den betroffenen Orten mindestens für eine Woche geschlossen bleiben, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Betroffen seien rund 50.000 Menschen.

Mehr dazu: Erster Europäer an Lungenseuche Covid-19 in Italien gestorben

7:06 Uhr: Sprunghafter Anstieg in Südkorea – jetzt 346 Infizierte

Besonders besorgniserregend ist die Lage in Südkorea, wo die Zahl der Neuinfizierten am Samstag sprunghaft anstieg: Die Behörden des Landes meldeten 142 neue Erkrankungsfälle, die Gesamtzahl stieg damit auf 346 – die zweithöchste außerhalb Chinas. Ausgangspunkt ist die Shincheonji Church of Jesus. Die Verbreitung des Virus in der christlichen Sekte ging nach Behördenangaben von einer 61-jährigen Anhängerin aus, die Virustests zunächst verweigert hatte und weiter zu Gottesdiensten in der Stadt Daegu ging.

(afp/dpa/dts)

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