Flagge der UkraineFoto: über dts Nachrichtenagentur

Kiews Bürgermeister Klitschko kritisiert deutsche Wirtschaft

Epoch Times30. November 2014 Aktualisiert: 30. November 2014 9:34

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko fordert eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland und übt dabei heftige Kritik an Teilen der deutschen Wirtschaft: „Es war die russische Regierung, die die Krim annektiert hat und danach tausende Soldaten in die Ostukraine schickte. Das wird immer wieder vergessen, auch in Deutschland“, sagte Klitschko der „Bild am Sonntag“. „Ich finde es unglaublich, dass einigen Wirtschaftsführern in Deutschland Geld offenbar wichtiger ist als Menschenleben. Denn all diejenigen, die Sanktionen gegen Russland infrage stellen, zeigen damit, dass ihnen die Opfer in der Ukraine in Wahrheit gleichgültig sind. Ich kann nur sagen: Wir bräuchten noch schärfere Sanktionen!“ Der Westen habe viel zu spät verstanden, dass es nicht nur ein lokaler Konflikt zwischen der Ukraine und Russland sei, dieser Konflikt gehe die ganze Welt an.

Über die mindestens 4.000 Toten des Ukraine-Konfliktes sagte Klitschko: „Die Menschen, die gestorben sind, haben die Zukunft ihrer Heimat verteidigt. Das Recht, in einem demokratischen Land aufzuwachsen. Diese Menschen sind Helden für mich.“

(dts Nachrichtenagentur)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion