Datteln 4.Foto: Lukas Schulze/Getty Images

Datteln 4: Klima-Aktivisten besetzen Kohlekraftwerk

Epoch Times25. Februar 2020 Aktualisiert: 25. Februar 2020 10:49
Um 8 Uhr morgens verschafften sich Klima-Aktivisten gewaltsam Zutritt zum Gelände des Kohlekraftwerks Datteln 4. Sie störten damit einen Testlauf des Strommeilers. Die Polizei überlegt das weitere Vorgehen.

Klima-Aktivisten haben am Dienstagmorgen erneut das Kohlekraftwerk Datteln in Nordrhein-Westfalen besetzt. Die mehr als 100 Menschen entrollten Transparente auf zwei Verladeanlagen.

Die Aktivisten gelangten gewaltsam auf das Gelände. Nach Angaben der Polizei Recklinghausen brachen sie zunächst das Tor auf und verschafften sich so unbefugten Zutritt.

Insgesamt befinden sich nach Angaben von „Bild“ rund 150 Aktivisten auf dem Gelände. Die Polizei sprach von 120. Rund 11 der Aktivisten ketteten sich an Geräten des neuen Steinkohlekraftwerks Datteln IV an. Die Polizei ist vor Ort im Einsatz und überlegt derzeit die weitere Vorgehensweise. Bislang seien die Aktivisten friedlich, sagte eine Polizistin vor Ort.

Die Umweltschützer sprachen von elf Aktivisten, die am frühen Morgen auf Bagger geklettert seien und sich an Förderbänder gekettet hätten. Durch die Aktion wurde ein Testlauf des Kraftwerks gestört. Der Proteste wurde von „Ende Gelände“ und „DeCOALonize Europe“ initiiert.

Die Aktivisten bezeichneten ihr Vorgehen als „notwendiges Mittel“, um die durch Kohleverstromung mitverursachte Klimakrise einzudämmen. Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer kommentierte dazu auf Twitter:

Bereits Anfang des Monats hatten Aktivisten das Kohlekraftwerk mehrere Stunden lang besetzt. Organisiert wurde die Aktion von den Gruppen Ende Gelände und Decoalonize Europe. (afp/nh)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion