Linke fordert für Alleinerziehende Haushaltshilfe auf Staatskosten

Alleinerziehende sollten eine Haushaltshilfe auf Staatskosten bekommen, das sieht ein „Sechs-Punkte-Plan“ der Linken vor. Sie könnten daher nur Teilzeit arbeiten, weil ihre Kinder nicht betreut werden.
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Die Linke möchte mehr Unterstützung für Alleinerziehende.Foto: über dts Nachrichtenagentur
Epoch Times11. März 2024

Die Linke fordert eine staatlich finanzierte Haushaltshilfe für berufstätige Alleinerziehende. Das gehe aus einem „Sechs-Punkte-Plan“ zur Verbesserung der Situation von Alleinerziehenden und ihren Kindern hervor, den Parteichefin Janine Wissler am Montag vorstelle, berichtete der „Stern“ (Montag).

„Alleinerziehende leisten jeden Tag viel, aber sie haben keine Lobby“, sagte Wissler dem Magazin. „Deshalb gibt es auch keine Pläne der Bundesregierung, sie besser zu unterstützen und zu entlasten“, warf sie der Ampel vor.

Viele Alleinerziehende seien „in einem System gefangen“, das es ihnen nicht erlaube, Vollzeit zu arbeiten, fuhr Wissler fort – wegen mangelnder Krippenplätze und Ganztagsbetreuung. „Vor allem Frauen stecken in der Teilzeitfalle, weil ihre Kinder nicht ganztägig betreut werden können.“

Die Vorschläge sehen laut „Stern“ neben einer „echten Kitaplatz-Garantie“ und einer Reform des Unterhaltsvorschusses auch einen Mindestlohn von 15 Euro vor. Außerdem fordert die Linke ein kostenfreies Mittagessen in den Schulen für alle Kinder.

Außerdem sollen Alleinerziehende demnach, wenn sie berufstätig sind und schulpflichtige Kinder haben, die „vollständige oder anteilige Finanzierung einer Haushaltshilfe beantragen und einmal pro Woche in Anspruch nehmen können“. (afp)



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